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Polizei im Einsatz. Foto: Pascal Höfig
Polizei im Einsatz. Foto: Pascal Höfig

Frau mit dem Tod bedroht: Familienstreit im Musikerviertel eskaliert

Am Donnerstagabend uferte ein Familienstreit in einem Mehrfamilienhaus im Musikerviertel derart aus, dass mehrere Streifen der Polizei anrücken mussten, um die Situation zu beruhigen. Dabei war auch vom Gebrauch eines Messers die Rede gewesen, was sich jedoch ihm Nachhinein als nicht richtig herausstellte.

Der Hauptaggressor wurde im Anschluss in das Bezirkskrankenhaus eingewiesen. Ein Strafverfahren gegen ihn wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung wird eingeleitet.

Messer im Spiel

Gegen 21 Uhr ging die Meldung bei der Polizei ein, dass es bei einer Familie nicht zum ersten Mal zu einer lautstarken Auseinandersetzung gekommen ist. Entgegen der sonstigen Streitereien wäre dieses Mal aber auch ein Messer im Spiel.

Beim Eintreffen der ersten Streifen standen bereits mehrere Beteiligte vor dem Anwesen. Hier wurde von einem Messer gesprochen, welches der Beschuldigte anscheinend zuvor angedroht hatte, einzusetzen. Weil ein Teil der Beteiligten mehr oder minder unter Alkoholeinfluss stand und in dem ganzen wirren Durcheinander vor Ort zunächst keine Klärung möglich war, wurden sämtliche Personen vorläufig festgenommen und zur Polizeiwache transportiert.

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Massiv bedroht

Hierbei konnte eruiert werden, dass das Ehepaar zunächst wieder einmal heftigst gestritten haben soll, wobei der 47-Jährige seine 36-jährige Frau massivst bedroht hat. Nachdem diese daraufhin mehrere Bekannte alarmiert hat und die Personen alle in der Wohnung erschienen sind, uferte der Streit auf sämtliche Beteiligte aus. Dabei soll der 47-Jährige auch mehrere Gegenstände gegen die Küchenwand geworfen und seine Frau mit dem Umbringen bedroht haben.

Weil beim beschuldigten Ehemann eine deutliche Eigen- beziehungsweise Fremdgefährdung nicht auszuschließen war, erfolgte seine Unterbringung im Bezirkskrankenhaus. Anschließend wurden die übrigen Beteiligten wieder entlassen.

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung der Polizeiinspektion Schweinfurt.
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