Schweinfurt. Foto: Pascal Höfig
Schweinfurt. Foto: Pascal Höfig

Stadtrat stimmt für die Landesgartenschau

Die Landesgartenschau 2026 bekommt nun auch Zustimmung vom Schweinfurter Stadtrat. Dieser hat laut Berichten des BR gestern klar für die Ausrichtung der Gartenschau in der Kugellagerstadt gestimmt. Von der Bayerischen Landesgartenschau GmbH hat Schweinfurt bereits den Zuschlag erhalten.

Große Zustimmung

In der gestrigen Sitzung hat der Stadtrat laut BR mit 33 zu 11 Stimmen für eine Landesgartenschau-Ausrichtung gestimmt. Ein Teil der Landesgartenschau (LGS) soll unter anderem auch das ehemalige US-Kasernengelände Ledward Barracks werden. Oberbürgermeister Sebastian Remelé möchte mit der LGS das Gelände aufwerten und vor allem die große asphaltierte Fläche beseitigen, so der BR.

Investitionskosten 12,1 Millionen

Kosten soll laut Berichten des BR die Landesgartenschau 2026 circa 12,1 Millionen Euro, mit Einnahmen von etwa 11,8 Millionen Euro hingegen wird gerechnet. In der Sitzung hieß es, dass die Stadtverwaltung nun mit circa 750.000 Besuchern rechne, der OB habe zu Beginn der Woche noch mit nur 500.000 gerechnet, so der BR.

Bürgerentscheid gegen LGS

„Schweinfurter-Liste“-Stadträtin Ulrike Schneider möchte mit Hilfe eines Bürgerentscheides die Ausrichtung der LGS 2026 verhindern. Auf dem etwa zehn Hektar großen Gelände solle lieber als Alternative ein Stadtwald gepflanzt werden. Dieser wäre mit circa 200.000 Euro ebenfalls deutlich günstiger und für das Klima besser, erklärt Ulrike Schneider.

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