Eigentümer von vorhandenen Wohnungen sind bis zum 31. Dezember 2017 verpflichtet, Schlafräume, Kinderzimmer und Flure, die zu Aufenthaltsräumen führen, mit jeweils mindestens einem Rauchwarnmelder auszustatten. Foto: Pascal Höfig
Eigentümer von vorhandenen Wohnungen sind bis zum 31. Dezember 2017 verpflichtet, Schlafräume, Kinderzimmer und Flure, die zu Aufenthaltsräumen führen, mit jeweils mindestens einem Rauchwarnmelder auszustatten. Foto: Pascal Höfig

Essen angebrannt: Rauchmelder verhindert Unglück

Vermutlich wegen seines hohen Alkoholisierungsgrades ist ein Mittfünfziger in einer Wohnung in der Hohmannstraße am Mittwochmittag während der Essenszubereitung eingeschlafen. Wegen des angebrannten Essens löste ein Brandmelder aus, welchen der Mann jedoch nicht wahrnahm. Ein weiterer Bewohner des Mehrfamilienhauses wurde durch die lauten Signale des Rauchmelders aufmerksam und wählte den Notruf.

Anwohner alarmiert Feuerwehr

Kurz vor 12 Uhr schreckten die Alarmgeräusche des Rauchmelders einen Anwohner auf und nachdem sich in der betreffenden Wohnung niemand rührte, wählte er richtigerweise die „112“. Die Feuerwehr Schweinfurt mit 9 Floriansjüngern, zuzüglich einem Atemschutztrupp, der Rettungsdienst und die Polizei eilten daraufhin zum mitgeteilten Einsatzort.

Nach dem Klopfen durch die Feuerwehr öffnete der Mieter eigenständig seine Wohnung. Durch angebranntes Essen war dort eine mittlere Rauchentwicklung entstanden, jedoch weder Personen- noch ein Gebäude- oder sonstiger Sachschaden entstanden. Die Wohnung wurde im Anschluss gut durchgelüftet.

Fast drei Promille

Nach ersten Erkenntnissen war der Betroffene über die Essenszubereitung eingeschlafen und der eingeschaltete Elektroherd hat danach für das angebrannte Essen „gesorgt“. Bei einem Atemalkoholtest brachte es der Mieter auf annähernd 3 Promille.

Weniger wegen einer möglichen Rauchgasintoxikation sondern eher wegen seines hohen Alkoholspiegels nahm ihn der Rettungsdienst sicherheitshalber in eine Klinik mit. Bereits am Spätnachmittag konnte der Mann das Krankenhaus wieder verlassen.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Schweinfurt.

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