Polizeiabsperrung. Symbolfoto: Pascal Höfig
Polizeiabsperrung. Symbolfoto: Pascal Höfig

Schüsse bei Auseinandersetzung in Schweinfurt

Gegen 19:00 gingen erste Anrufe bei der Polizei Unterfranken über eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen in der Luitpoldstraße in Schweinfurt ein. Hierbei sollen nach Angaben der Mitteiler auch Schüsse gefallen sein. Sofort machten sich Einsatzkräfte der Polizei auf den Weg und sicherten die unmittelbare Umgebung. Eine Waffe konnte vor Ort sichergestellt werden. Verletzte soll es nach derzeitigem Erkenntnisstand nicht geben.

„Die Polizei hat die Lage unter Kontrolle und die Ermittlungen vor Ort aufgenommen. Eine Schreckschusswaffe konnte sichergestellt werden.“ bestätigte Björn Schmitt, vom Polizeipräsidium Unterfranken auf Anfrage unserer Redaktion den Einsatz. „Verletzt wurde nach aktuellen Erkenntnissen keiner.  Ob es in diesem Zusammenhang auch zu Festnahmen kam, kann die Polizei derzeit noch nicht kommentieren.“

Weiterer Informationen zu den Hintergründen folgen im Laufe des Abends.

Auseinandersetzung unter Verwandten

NACHTRAG 23:00 Uhr: 

Nachdem die Streifenbesatzungen vor Ort eingetroffen waren, konnten die beteiligten Personen schnell ausfindig gemacht werden. Es handelt sich um ein Brüderpaar im Alter von 20 und 22 Jahren und einen offenbar weitläufig Verwandten im Alter von 37 Jahren.

Im Zuge der handfesten Auseinandersetzung sollen die beiden Brüder auch einige Schüsse aus einer Schreckschusswaffe abgefeuert haben. Neben dieser Waffe stellten die Beamten auch einen Schlagstock sicher, die dem Sachstand nach der 37-Jährige mit sich geführt hatte.

Alle Beteiligten waren augenscheinlich unverletzt. Warum sie in Streit geraten sind, ist noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Nach ersten Erkenntnissen soll es aber in einem vorangegangenen Telefonat zu einer Beleidigung gekommen sein, die als Auslöser für die Auseinandersetzung in Frage kommt.

Die in der Stadt bzw. im Landkreis Schweinfurt wohnhaften Männer wurden zur Durchführung der polizeilichen Maßnahmen zur Dienststelle gebracht. Ermittelt wird nun wegen Körperverletzungsdelikten, Bedrohung und Verstößen gegen das Waffengesetz.

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