Innenstadt Schweinfurt. Foto: Pascal Höfig
Innenstadt Schweinfurt. Foto: Pascal Höfig

4 Fakten über Schweinfurt, die du vielleicht noch nicht kanntest

Über Schweinfurt gibt es eine Menge zu wissen, schließlich handelt es sich hier um eine Stadt mit weitreichenden historischen und kulturellem Hintergrund. Das, was die Touristen bei ihren Stadtführungen erfahren, ist für Viele ja schon langweilig und 1.000-fach durchgekaut. Aber hier ein paar Fakten über Schweinfurt, mit denen man bei seinen Freunden, Verwandten und Bekannten sicherlich für Staunen sorgt.

New York als Vorbild

Das Scheibenhochhaus der SKF, welches direkt am Main gelegen ist, strahlt uns jede Nacht imposant an. Das 55 Meter hohe Gebäude hat das UNO-Hauptquartier als Vorbild, das in New York steht. Dieses ist mit seinen 155 Metern Höhe zwar ein wenig größer, aber hat ansonsten starke Ähnlichkeit mit unserem Gebäude in Schweinfurt. Bis in die 1960er Jahre übrigens war in New York eine durch das Raumlicht hinter den Fenstern geschaltete, farblose Leuchtschrift „UN“ jede Nacht zu sehen. Da klingelt es doch auch bei uns: Auch die Leuchtschrift „SKF“ ist jede Nacht bei uns zu sehen.

Das SKF Gebäude bei Nacht. Foto: Pascal Höfig

Das SKF Gebäude bei Nacht. Foto: Pascal Höfig

Der erste Kapitän der Nationalmannschaft

Schweinfurt ist bis heute bekannt als die „Stadt des Sports“. Zahlreiche Sportler stammen aus der Stadt oder waren hier aktiv,  so auch Andreas Kupfer. Was viele jedoch nicht über den Fußballer wissen: Am 22. November 1950 durfte der Schweinfurter die Nationalmannschaft  im Spiel gegen die Schweiz als Kapitän anführen und geht damit als erster Kapitän der Bundesrepublik Deutschland in die Geschichte ein.

Das erste Bodybuilding Studio Deutschlands

Was verbindet man wohl mit dem Namen Harry Gelbfarb? Der Amerikaner, der 1951 zur Armee eingezogen wurde, wurde kurze Zeit später in unserem Schweinfurt stationiert. Hier lernte er seine spätere Frau kennen und eröffnete, nach einer kurzen Rückkehr nach Amerika, das erste Bodybuilding Studio Deutschlands. Im Graben 26 konnte man damals für 10 DM im Monat an Bänken gebastelt aus Wasserleitungsrohren trainieren.

Fast eine Universitätsstadt geworden

Die Fachhochschule in Schweinfurt existiert seit 1971, das ist wohl nichts Neues. Wenn es aber nach Gustav II. Adolf gegangen wäre, so wäre schon im 17. Jahrhundert eine Universität in Schweinfurt gegründet worden. Deswegen nahm er schon im Dreißigjährigen Krieg dem Hochstift Würzburg die Ländereien weg und schenkte diese der Stadt zur Gründung einer Eliteschule. Sein Tod in der Schlacht von Lützen beendete dieses Vorhaben aber dann rasch. Wir sind aber auch mit einer super Hochschule völlig zufrieden.

Noch mehr unbekannte Fakten?

Und kanntet ihr alle Fakten schon? Hinterlasst gerne euer „Wer wird Millionär“-reifes Wissen über Schweinfurt in einem Kommentar unter unserem Facebook Posting oder schickt uns eure Facts an unsere Redaktionsemail: redaktion@swity.de.

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