Schweinfurter Rathaus. Foto: Pascal Höfig
Schweinfurter Rathaus. Foto: Pascal Höfig

Haushalt 2019: Stadt plant Investitionen von 41 Millionen

Bald ist es soweit, am 12. November beginnen die Haushaltsberatungen und es wird über die städtischen Investitionen im nächsten Jahr entschieden. Der von der Verwaltung vorgelegte Haushaltsentwurf für das Jahr 2019 sieht Rekordinvestitionen von 41 Millionen Euro vor. Kredite seien dafür nicht nötig, das geht aus einer Pressemitteilung auf der Homepage der Stadt Schweinfurt hervor.

Volumen von 242 Millionen

Auf 242 Millionen Euro und damit ähnlich hoch wie im Vorjahr belaufe sich das Volumen des Entwurfs, den Oberbürgermeister Sebastian Remelé und Finanzreferentin Dr. Anna Barbara Keck im Vorfeld der Haushalt Entwurf 2019 vorstellten. Ab Montag, 12. November 2018, tagen die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusseses dann täglich ab 8.00 Uhr im großen Sitzungssaal im Rathaus, voraussichtlich bis Donnerstag. Der Stadtrat stimmt danach in seiner Sitzung am 27. November um 14.30 Uhr über alle Zahlen ab.

Rekordsummen geplant

Im neuen Haushaltsentwurf sind mehrere große Investitionen zu finden: In vielen Bereichen stehen laut OB Remelé Maßnahmen an. Die hierfür eingeplanten Gesamtausgaben würden rund 41 Millionen Euro betragen – und stellen damit ein Höchstniveau seit der Umstellung des städtischen Haushaltes auf die doppelte Buchführung, kurz Doppik, dar. Vor allem die Baumaßnahmen nehmen mit noch nie da gewesenen 27,1 Mio. Euro (2018: 20,3 Mio. Euro) einen besonders großen Teil ein, so heißt es in der Meldung auf der Seite der Stadt.

Konversion und neues Wohnviertel

Mit Abstand größter Einzelausgabeposten bei den Investitionen sind die Erschließungs- und Baumaßnahmen im Rahmen der Konversion mit rund 11,0 Mio. Euro, so heißt es in der Pressemitteilung. Die Umwandlung der früheren Wohnsiedlung Askren Manor, die jetzt den Namen Bellevue trägt, in ein „heterogenes Wohnviertel“ ist bereits in vollem Gange. Es soll letztendlich eine Mischung aus verschiedenen Wohnarten entstehen. Dazu zählen Sozial- und Mietwohnungen aber auch Einfamilienhäusern, so die Meldung der Stadt. Zudem werde eine neue Grundschule errichtet. Die Stadt plane für den Schulneubau samt Turnhalle und Kindertagesstätte verteilt über die Jahre bis 2022 Gesamtkosten in Höhe von 21 Millionen Euro ein.

Ledward Areal

Auf dem Areal der ehemaligen Ledward Kaserne sollen 2019 die Bauarbeiten für die zentrale Verbindung Carus-Allee (1,1 Mio. Euro im Haushalt 2019) beginnen. Der OB berichtete, dass das Studentenwerk dort einen zweiten Wohnblock als weiteres Studentenwohnheim erwerben möchte. In der Nähe wird zurzeit der internationale Campus der Hochschule gebaut. Und wenn das Ankerzentrum im westlichen Ledward-Bereich im Sommer auf das Areal der Conn Barracks umzieht, wird auch dieses Viertel für eine Bebauung frei, so die Stadt.

Neue Parkhäuser

Weitere mittelfristige Großprojekte seien das neue Parkhaus an der Mainberger Straße (400 Stellplätze, Kosten rd. 6,0 Mio. Euro). Dieses soll zunächst als Ersatz während der Zeit des Abrisses des baufälligen Leopoldina-Parkhauses genutzt werden. An dessen Stelle werde dann ein 500-Plätze-Parkhaus am Krankenhaus errichtet, für mehr als 12 Millionen Euro.

Wichtige Bauvorhaben: Maxbrücke, Kassenhaus & Co.

Wichtige Bauvorhaben würden außerdem der Neubau des Kassengebäudes am Rathaus (ca. 8-10 Mio. Euro) sein, die neue Maxbrücke (insgesamt ca. 30 Mio. Euro) sowie zwei kulturelle Großprojekte. Das neue Kulturforum am Martin-Luther-Platz (ca. 13 Mio. Euro) und die Generalsanierung des über 50 Jahre alten Stadttheaters für voraussichtlich 38 Mio. Euro, so ist in der Mitteilung der Stadt zu lesen.

Artikel beruht auf Informationen der Stadt Schweinfurt.

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