Symbolbild Arbeit. Foto: Pascal Höfig
Symbolbild Arbeit. Foto: Pascal Höfig

Mehr Ausbildungsverträge in mainfränkischen Unternehmen

Die Besetzungsquote von Ausbildungsplätzen in mainfränkischen Unternehmen ist entgegen dem bayernweiten Trend um vier Prozent gegenüber dem Vorjahreswert gestiegen und liegt damit aktuell bei 85 Prozent. Auch in Zukunft will mehr als jedes zweite Unternehmen das Ausbildungsstellenangebot beibehalten, zwölf Prozent der Betriebe sogar erhöhen. Diese Ergebnisse stammen aus der aktuellen Ausbildungsumfrage der IHK Würzburg-Schweinfurt, an der sich 404 mainfränkische Betriebe beteiligt haben.

Steigende Zahl der Ausbildungsverträge

Die IHK Würzburg-Schweinfurt verzeichnet mit Stand Ende September 2018 4,5 Prozent mehr Ausbildungsverträge im Vergleich zum Vorjahr. Dies zeigt, dass Ausbildung für die Betriebe wichtig ist, um den Bedarf an qualifiziertem Fachpersonal zu decken. Dafür investiert ein Großteil der Ausbildungsbetriebe viel Zeit in das Recruiting potenzieller Azubis. Die steigende Zahl an Ausbildungsverträgen ist auch auf IHK-Projekte wie „AzubiScouts“, die Kampagne „Elternstolz“ sowie Beratungen zurückzuführen.

Gezielte Berufsorientierung als Lösungsansatz

Die mainfränkischen Unternehmen hätten gerne mehr Auszubildende eingestellt, aktuell sind 245 Ausbildungsplätze offen. Der Trend offener Ausbildungsstellen zieht sich seit Jahren durch die Ergebnisse der Umfrage. Als Hemmnisse geben die Unternehmen etwa die fehlende Mobilität, keine Bewerber oder falsche Berufsvorstellungen an. Durch verschiedenste Projekte versucht die IHK, mögliche Hemmnisse abzubauen. Falsche Berufsvorstellungen etwa sollen durch eine gezielte Berufsorientierung verbessert werden.

Genau hier setzt etwa das Projekt „AzubiScouts“ an, das Schüler in Vorabgangsklassen die duale Berufsausbildung sowie verschiedenste Ausbildungsberufe näherbringt. „Die Berufsorientierung ist der Grundstein einer erfolgreichen Ausbildung“, so Max-Martin W. Deinhard, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Würzburg-Schweinfurt. Seit 2016 hat die IHK mit dem Projekt ca. 4.500 Schüler erreicht. Beim Thema Mobilität ist der Landkreis Würzburg durch die Einführung des Azubi Tickets ein Vorreiter.

Auch die Prognose für Studienabbrecher ist gut. Zwei Drittel der befragten Unternehmen können sich vorstellen, Studienabbrecher als Auszubildende einzustellen – besonders gut sind die Chancen im kaufmännischen Bereich.

Dieser Beitrag beruht auf einer Pressemitteilung der IHK Würzburg-Schweinfurt.

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