Einen guten Start legt Top-Sprinterin Naomi Hemmelmann hin. Foto: Gößmann-Schmitt
Einen guten Start legt Top-Sprinterin Naomi Hemmelmann hin. Foto: Gößmann-Schmitt

Track & Field Club Mainfranken: Mehr als Leichtathletik

„Wir wollen die Leichtathletik nicht neu erfinden, werden sie aber systematisch mit Elementen der Jugendbildung und -förderung verknüpfen.“ Marco Gößmann-Schmitt, Sportlicher Leiter und einer der zwei Vorstände des neugegründeten Track & Field Clubs Mainfranken (TFC), trägt entschlossen die Ziele des Vereins vor und sein Kollege Sebastian Bauer ergänzt: „Wir wollen zeigen und vorleben, dass Werte und Ideale wie Verbindlichkeit, Disziplin und Authentizität durchaus in den heutigen Zeitgeist passen, denn wir nehmen eine immer größer werdende gesellschaftliche Sehnsucht danach wahr.“

Zwei Experten an der Spitze

Und man kann dem neuen Verein durchaus Wirkung zutrauen: Während Gößmann-Schmitt, der lizenzierter A-Trainer ist, die Qualität der Sportbetriebe verantwortet, liegt die Geschäftsleitung in der Hand von Bauer, der bereits seit zehn Jahren für den Idealverein für Sportkommunikation und -bildung (ISB) sportliche Strukturen lokal und auch überregional erneuert und wirksam optimiert. Zwei ausgemachte Experten auf ihren Gebieten lenken also die Geschicke der gemeinnützigen Körperschaft.

Mehr als nur Leichtathletik

Trackster nennen sich die Gründungsmitglieder und sind sichtlich stolz darauf, dass ihnen mehr als nur das Betreiben einer Sportart wichtig ist. „Es geht nicht nur darum eine schöne Homepage und ein paar wohlklingende Worte miteinander zu verknüpfen. Wir wollen Werte vorleben.“ Meike Paulick, 21-jährige Studierende der Medienkommunikation, wird sich um die Außendarstellung des Vereins kümmern. Um hippe Begriffe geht es keineswegs, der Trackster-Begriff ist neben dem Vereinsnamen der einzige, wohlgewählte Anglizismus.

BLSV-Kreisvorsitzender Dr. Kurt Vogel (vorne, 2. v.l.) mit den Gründungsmitgliedern des Track & Field Clubs Mainfranken, darunter Marco Gößmann-Schmitt (ganz links) und Sebastian Bauer (ganz rechts). Foto: Feser

BLSV-Kreisvorsitzender Dr. Kurt Vogel (vorne, 2. v.l.) mit den Gründungsmitgliedern des Track & Field Clubs Mainfranken, darunter Marco Gößmann-Schmitt (ganz links) und Sebastian Bauer (ganz rechts). Foto: Feser

Die Gründungsmitglieder haben sich nämlich nach intensiver Diskussion einstimmig für die englischsprachige Namensgebung in Kombination mit dem Verweis auf die mainfränkische Region entschieden. „Das für alle überzeugendste Argument war der Fakt, dass wir in einer Zeit leben, in der unsere Leichtathletik auch attraktiv für diejenigen sein soll, die noch nicht so gut deutsch sprechen können“, erklärt Gößmann-Schmitt. „Wir sehen uns als beste erste Adresse für alle, die den Wunsch hegen, Leichtathletik in unserer Region gemeinschaftlich zu gestalten.“

Sportliche Heimat Schweinfurt

Doch warum gleich die ganze Region Mainfranken? Eine Gruppe erfolgreicher Nachwuchssportler trainiert seit sechs Jahren nach Konzept des Sportlichen Leiters in Würzburg, darunter die Karlstädterin Naomi Hemmelmann, mehrfache Bayerische Meisterin und schnellste unterfränkische Sprinterin, oder die Deutsche Jugendmeisterin im Berglauf Alma Goller aus Kitzingen. Begleitet wird das Team durch hochengagierte Übungsleitende und Mediziner aus Aschaffenburg, Würzburg und Schweinfurt; gemeinsam hat man seine sportliche Heimat nun mit Sitz in Schweinfurt gefunden. „Bisher existiert an diesem Standort jedoch nur eine kleine Laufgruppe“, berichtet Geschäftsleiter Bauer und ergänzt grinsend: „Der gesamte Vorstand macht bereits mit.“ Ab Frühjahr 2019 wird dann systematisch damit begonnen, die Nachwuchsarbeit in Würzburg und Schweinfurt zu etablieren.

Dieser Beitrag beruht auf einer Pressemitteilung des Track & Field Club Mainfranken e.V.

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