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Polizei im Einsatz. Foto: Pascal Höfig
Polizei im Einsatz. Foto: Pascal Höfig

Lebensgefährtin massiv bedroht: 37-Jähriger festgenommen

Nachdem ein 37-Jähriger am frühen Donnerstagnachmittag nach einem Streit seine Frau massiv bedroht hat und danach aus dem Haus geflüchtet ist, konnte er später im Rahmen der Fahndung im Stadtgebiet festgenommen werden. Gegen den Beschuldigten ermittelt nun ein Beamter der Polizeiinspektion Schweinfurt unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und eines Verstoßes nach dem Straßenverkehrsgesetz.

Heftiger Familienstreit

Kurz nach 13:00 Uhr erhielt die Polizei die Mitteilung über den heftigen Familienstreit in Hausen (Lkr. Schweinfurt). Mit mehreren Streifenbesatzungen begaben sich die Schweinfurter Ordnungshüter umgehend zu dem genannten Schonunger Ortsteil. Der Ehemann war aber bereits zuvor mit seinem Fahrzeug geflüchtet. Im Rahmen der Fahndung konnte er später in Schweinfurt bei einem Verwandten angetroffen und vorläufig festgenommen werden.

Fernbedienung an den Kopf geworfen

Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen kam es um die Mittagszeit im Haus der Familie zunächst zu einem verbalen und dann auch handgreiflichen Streit. In dessen Verlauf soll der Beschuldigte mit einer Fernbedienung nach seiner Frau geworfen haben, wofür später eine Beule an ihrem Kopf dafür Zeugnis ablegte.

Nach weiteren massiven Bedrohungen, wobei auch eine Waffe im Spiel gewesen sein soll, verließ der Täter das Haus und fuhr mit seinem Auto davon.

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Festnahme nach Fahndung

Im Rahmen der Fahndung wurde der Beschuldigte später im Stadtgebiet Schweinfurt von einer Funkstreife aufgenommen, als er gerade mit seinem Fahrzeug in den Hofraum eines Familienangehörigen eingefahren ist. Bei der anschließenden Festnahme wurden Verdachtsmomente begründet, dass der Beschuldigte unter dem Einfluss berauschender Mittel stehen könnte.

Deshalb wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme angeordnet und von einem Arzt durchgeführt. Weiterhin sind erkennungsdienstliche Maßnahmen und eine Wohnungsdurchsuchung durchgeführt worden.

Bei der Durchsuchung wurden mehrere Schreckschusspistolen, dazugehörige Munition und weitere verbotene Gegenstände beschlagnahmt. Zudem fielen den Beamten auch diverse Tabletten in die Hände, welche weiterer Untersuchungen bedürfen.

Gerichtliches Kontaktverbot ausgesprochen

Zum Schluss wurde dem Beschuldigten gegen Nachweis noch ein 14-tägiges absolutes Kontaktverbot zur Ehefrau, dem Haus und dem örtlichen Kindergarten ausgesprochen. Im Einvernehmen mit der Staatsanwaltschaft erfolgte danach die Entlassung des Beschuldigten.

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung der Polizeiinspektion Schweinfurt.
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