Gastgeber Burkhard. Foto: MG RTL D / ITV Studios
Gastgeber Burkhard. Foto: MG RTL D / ITV Studios

„Das perfekte Dinner“: Buggis fränkisches Menü

Tag zwei in der unterfränkischen Dinnerwoche: Gastgeber dieses Mal ist Burkard, 27, aus Theilheim bei Würzburg. Nach einem fulminanten Start mit einem italienischen Menü und am Ende 30 Punkten, legte Dessous-Verkäuferin Katja aus Schweinfurt vor. Jetzt will Lederhosenfan Burkard oder auch Buggi, seine Kochehre verteidigen und „ächd fränggisches Essen“ auf den Tisch bringen.

Buggis fränkisches Dinner

Burkards Menü im Detail bot in der Vorspeise eine selbstgemachte klare Rinderbrühe mit Leberklößchen, Flädle und Grießklößchen – liebevoll mit „Pimp my Frankensuppe“ betitelt. Tipps für die Suppe holte sich der junge Theilheimer natürlich bei der Oma, bei der es mindestens zweimal die Woche ein feines Süppchen gibt. Als Hauptspeise servierte er frische Lendchen, gefüllt mit Bratwurstbrät, dazu Petersilien-Spätzle, Wirsinggemüse und – auf Wunsch von Mitstreiterin Christina – Blaukraut. Als Nachspeise kamen zu guter Letzt Apfel-Quitten Kompott und „Apfelkräpfle“ mit selbstgemachter Vanille Soße auf den Tisch.

Spaghetti mit Pressack

Während seiner Vorbereitungen verrät Buggi, dass er bei Mama das Kochen gelernt hat, eigentlich immer nur seine 10 Gerichte kocht, die er drauf hat und ab und zu auch mal was Außergewöhnliches zaubert: Spaghetti mit weißem Pressack – joa, wer’s mag! Der Naturliebhaber zeigt außerdem seinen selbst gestalteten Garten und erzählt, dass er das Preisgeld – sollte es mit einem Dinner-Sieg klappen, auf die Familie aufteilen will, weil er eben ein echter Familienmensch ist.

Um viertel eins – oder 12.15 Uhr – war Buggi dann schon recht weit mit seinen Vorbereitungen, der „Wirsching und der Spätzlesteig“ müssen noch und die Mama wird noch geschwind um Rat gefragt, wie am besten der Rotkohl gelingt. Dann noch die Nachspeise vorbereiten und fertig ist der Buggi mit seinem Menü. Die Gäste können kommen.

In Dirndl und Lederhosen

Die lustige Frankentruppe findet sich – in bayerischer Tracht – im ländlichen Theilheim ein, bei Buggi am Hang im Keller. Burkard ist nach eigenen Aussagen ein echter Familienmensch, deshalb wohnt er auch bei den Eltern – natürlich in einer eigenen Wohnung. Single ist er auch – also worauf wartet ihr noch, liebe Frauen? Kochen kann er, ist im Dorf beliebt, macht Feten und an ihm liegt’s auch nicht, dass er noch nicht in festen Händen ist. Die Dinner-Runde gleicht im Verlauf der Sendung tatsächlich phasenweise einer Singlebörse – na dann wünschen wir für die Zukunft doch mal alles Gute, denn in einer Beziehung ist ja wie in einer Geschäftsbeziehung – ein Geben und Nehmen eben.

V.l.: Hartmut, Christina, Walid, Katja, Gastgeber Burkhard. Foto: MG RTL D / ITV Studios

V.l.: Hartmut, Christina, Walid, Katja, Gastgeber Burkhard. Foto: MG RTL D / ITV Studios

Doch jetzt zum eigentlichen Hauptpunkt dieser netten Runde: Das Essen! Nach dem Aperitif am romantischen Lagerfeuer geht’s an den rustikal gedeckten Esstisch. Jeder Gast findet auf seinem Platz eine eigens geschnitzte Menükarte bevor das selbtsgemachte Süppchen eintrudelt. Was die Gäste nicht wissen: Die Griesklößchen sind Buggis Meinung nach „scheiße“ – ob das jemand merkt? Offensichtlich nicht, am Ende gibt es großes Lob für die Rinderbrühe, der ein oder andere hatte minimale Punktabzüge bei den Beilagen aber im Großen und Ganzen „hat’s mega gschmeckt“!

Alles „subba“!

Auch das Hauptgericht wurde von Burkards Dinner-Konkurrenten gelobt. Er selbst fand das Fleisch zwar etwas zu trocken – seine Gäste fanden es im Gegenteil „auf den Punkt gegart“. Also alles „subber“! Vor allem Hartmut zeigt sich wirklich überrascht von den Kochkünsten des jungen Theilheimers. Einzig Walid konnte der „sandige Wirsing“ nicht wirklich überzeugen. Als Abschluss der fröhlichen Franken-Runde wird schließlich ein Apfel-Qitten-Kompott und Apfelkräpfle mit Vanille Soße und selbstgebauten Schokoinitialen gereicht – natürlich aus heimischen Äpfeln. Auch das kommt an! Hartmuts Erwartungen wurden jedenfalls übertroffen, „es war einfach mega“! Auch Katja hat Buggis Menü vollends überzeugt.

Woohoo die Punkte!

Am Ende hieß es für Buggis Lederhosendinner ganze 33 Punkte – Katja, Christina und Walid vergaben 8, Hartmut sogar 9 Punkte! An Tag drei geht es dann zu Tunesier Walid nach Karlstadt – wird’s hier vielleicht exotisch?

Über „Das perfekte Dinner“

Fünf Hobbyköche aus einer Stadt laden zu sich nach Hause ein und servieren ein Dreigänge-Menü. Der gesamte Abend wird von den Mitstreitern bewertet: Ist der Tisch angemessen dekoriert, die Speisenauswahl harmonisch und der Service zuvorkommend? Nach jedem Dinner vergeben die Gäste je maximal zehn Punkte. Wer gewinnt, erfahren die Teilnehmer erst am Ende der Woche, wenn jeder einmal Gastgeber war. Der Sieger erhält ein Preisgeld von 3.000 Euro.

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