Blick über Schweinfurt. Foto: Pascal Höfig
Blick über Schweinfurt. Foto: Pascal Höfig

Acht Nachbarn, die jeder Schweinfurter kennt

Ja, wir lieben Schweinfurt und wir lieben es, in Schweinfurt zu wohnen. Doch in einer dicht besiedelten Stadt wie Schweinfurt hat jeder mit ihnen zu leben oder zu kämpfen: die guten alten Nachbarn! Ob Musikerviertel, Bergl oder Oberndorf – unter den Dächern Schweinfurts ist zwischen Friede, Freude, Eierkuchen und einem handfesten Krieg so gut wie alles zu finden. Wir haben acht Arten von Nachbarn zusammengestellt, die vermutlich jedem irgendwie bekannt vorkommen.

Der Lärmbelästiger

Man kennt seinen Musikgeschmack in- und auswendig und kann jede Netflix-Serie in Gedanken mit sprechen, weil er den Ton mal wieder auf volle Lautstärke dreht. Dazu gibt es des Öfteren ohrenbetäubende Streitereien, Operngesänge nach Mitternacht oder eine kurze Schlagzeug-Einlage. Wer kennt ihn nicht, den Lärmbelästiger? Zum Glück gibt es Ohropax!

Der Freundliche

Die freundlichen Nachbarn sind zwar an sich die Liebsten. Allerdings nicht, wenn ihr Mitteilungsbedürfnis zu ausgeprägt ist. Sobald man nämlich den freundlichen Nachbarn im Treppenhaus antrifft, muss man sich auf ein mindestens 20-minütiges Gespräch einstellen. Auch zwei bis drei eingestreute „ich muss dann mal los“ sind meist erfolglos.

Der Unfreundliche

Exakt das Gegenteil der freundlichen Nachbarn ist der Unfreundliche. Ihn trifft man relativ häufig im Hausflur an, doch auf ein „Hallo“ wartet man vergebens. Naja, was soll’s man muss sich ja auch nicht mit jedem gut verstehen.

Der Postbote

Gott sei Dank gibt es die personifizierte Packstation à la Lieblingsnachbar. Denn ohne ihn wären wir aufgeschmissen. „Ihr Paket liegt bei Nachbar XY“ – das ist die häufigste Nachricht im eigenen Briefkasten. Also vielen Dank lieber Nachbar, dass du auch unser fünftes Zalando Paket in diesem Monat angenommen hast.

Der Meisterkoch

Immer wenn man durchs Treppenhaus geht, schleicht sich ein leckerer Geruch in die Nase. Immer auf demselben Stockwerk vor der gleichen Tür. Da muss sich ein Meisterkoch drin verstecken! Wenn die eigenen Kochfähigkeiten eher beschränkt sind, muss dann entweder wieder der Lieferdienst herhalten oder man klingelt einfach mal beim Meisterkoch-Nachbarn und fragt nach dem leckeren Rezept. Wer weiß, vielleicht gibt es mit etwas Glück ne Einladung zum Essen.

Der Sherlock

Einmal nicht aufgepasst und schwupp hängt wieder ein Zettel an der Haustüre. Ob man das Fahrrad falsch geparkt hat, den Müll falsch entsorgt hat oder dem Sherlock zu laut war – er beschwert sich – und zwar ständig. Und am liebsten mit seinem bevorzugten Kommunikationsmittel: dem Zettel.

Der Unsichtbare

Dieser eine Nachbar, dessen Name zwar am Klingelschild steht, der aber noch nie gesichtet wurde. Wer kennt ihn nicht? Den unsichtbaren Nachbarn gibt es so gut wie in jedem Wohnhaus. Wobei „kennen“ hier ja schon etwas zu hoch gegriffen ist…

Der Millionär

Vor dem Haus steht ein fettes Auto und der liebe Nachbar spaziert des Öfteren mit vollen Einkaufstüten nach Hause. Da fragt man sich – wie kann er sich das nur leisten bei den Mietpreisen?

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