Drehleiter der Feuerwehr Foto: Pascal Höfig
Drehleiter der Feuerwehr Foto: Pascal Höfig

Hoher Schaden bei Wohnhausbrand: Feuerwehr rettet Bewohner

In den frühen Morgenstunden wurden Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst zu einem Dachstuhlbrand in Stockheim (Lkr. Rhön Grabfeld) alarmiert. Der Bewohner konnte unverletzt durch die Feuerwehr gerettet werden. Die Löscharbeiten werden sich vermutlich noch über den gesamten Vormittag hinziehen.

Per Drehleiter gerettet

Gegen 04:45 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der Polizei Unterfranken ein Notruf über einen Dachstuhlbrand eines Gebäudes Am Tanzberg ein. Kurze Zeit später trafen Polizei, Rettungsdienstes und die umliegenden Feuerwehren mit insgesamt 65 Kräften ein.

Der 51-jährige Bewohner des Hauses musste mittels Drehleiter von Feuerwehrleuten aus dem Gebäude gerettet werden. Die umfangreiche und schwierige Brandbekämpfung dauert derzeit noch an. Die Löscharbeiten werden sich vermutlich bis in die Mittagsstunden hineinziehen.

Hinweise auf Brandstiftung liegen derzeit nicht vor. Ermittlungen zur Brandursache werden im Nachgang zu den Löscharbeiten aufgenommen. Der Sachschaden wird sich nach ersten Schätzungen auf mindestens 400.000 Euro belaufen. Die Hauptstraße musste im Zuge der Löscharbeiten komplett gesperrt werden. Der Verkehr wird örtlich umgeleitet.

Nachtrag der Polizei Unterfranken:

Nachbarn halfen einem 51-jährigen Geistlichen aus seinem Anwesen, welches aus bislang unbekannter Ursache in den frühen Morgenstunden in Brand geriet, zu entkommen.

Wie bereits berichtet, brach in den frühen Mittwochmorgenstunden in einem Pfarrhaus aus bislang unbekannter Ursache ein Feuer aus.

Wie jetzt bekannt wurde, war der 51-jährige Bewohner zu diesem Zeitpunkt bereits in einem Schlafraum im ersten Obergeschoss von den Flammen eingeschlossen. Ein Nachbar holte geistesgegenwärtig eine Leiter.

Zusammen mit zwei weiteren Nachbarinnen konnte der couragierte Mann den Pfarrer aus dem Gebäude befreien und im Anschluss den eintreffenden Rettungskräften übergeben. Der Geistliche blieb unverletzt.

Die Arbeit der Feuerwehr dauert derzeit noch an. Die Polizei rechnet damit, zur Mittagszeit mit den Ermittlungen zur Brandursache im Haus beginnen zu können.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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