Das Gemeinschaftskraftwerk Schweinfurt. Foto: Dirk Flieger
Das Gemeinschaftskraftwerk Schweinfurt. Foto: Dirk Flieger

Kohleausstieg: Gemeinschaftskraftwerk in Schweinfurt läuft weiter

Der Kohleausstieg in Bayern ist beschlossene Sache und auch bereits zum größten Teil abgeschlossen. Ingesamt fünf Kraftwerke laufen aber dennoch im Freistaat, darunter das Gemeinschaftskraftwerk in Schweinfurt. Zu einer schnellen Abschaltung wird es hier laut Berichten des BR nicht kommen.

Müll und Kohle

Das im Jahr 1990 gebaute Steinkohlekraftwerk GKS (Gemeinschaftskraftwerk) im Hafen gehört Unternehmen und Kommunen aus der Umgebung. Seit 1994 werden hier auch die im Bereich Main-Rhön anfallenden Restabfälle entsorgt, d.h. es wird nicht nur Steinkohle verbrannt, sondern auch Müll. Deshalb sehe die Betreibergesellschaft darin kein klassisches Kohlekraftwerk im Sinne der Kohlekommission, so der BR. Durch Kraft-Wärme-Kopplung sei das Kraftwerk außerdem sehr energieeffizient. Das GSK versorgt ortsansässige Firmen und Teile der Stadt Schweinfurt mit Fernwärme.

Im Vorfeld reduzieren

Auch wenn laut BR die technischen Voraussetzungen der Anlage in etwa so liegen, dass eine Lebenserwartung mit dem Ausstiegsjahr 2038 der Kohlekommission zusammenfällt, solle trotzdem bereits vorher der Kohleeinsatz reduziert werden. Das erklärte Geschäftsführer Ragnar Warnecke dem Bayerischen Rundfunk.

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