Das Gewinnermodell für die Schule im Stadtteil Bellevue. Foto: Dirk Flieger
Das Gewinnermodell für die Schule im Stadtteil Bellevue. Foto: Dirk Flieger

Eine neue Schule für Bellevue

Nachdem im letzten Jahr das ehemalige US-Wohngebiet „Askren Manor“ in „Bellevue“ umbenannt wurde und auch die Straßen schon neue Namen erhalten hatten, geht es nun weiter voran auf dem Gelände. Die Stadt Schweinfurt plant im Rahmen der Konversion im nördlichen Bereich des neuen Stadtteils Bellevue auf dem ehemaligen Gelände der früheren Elementary-Middle-School den Neubau einer 3-zügigen Grundschule mit Ganztagesbetreuung, einer Kindertagesstätte mit Hort, einer 2-Feld-Sporthalle und zugehörige Außenanlagen zu errichten.

Klarer Gewinner

Hierzu wurde im Oktober 2018 ein nichtoffener Realisierungswettbewerb mit 25 Teilnehmern ausgelobt und heute schließlich der Sieger gekürt. Es seien viele gute Entwürfe eingegangen aber einer konnte am Ende mit klarer Mehrheit das Rennen machen. Somit gab es bei diesem Architekturwettbewerb neben dem ersten Platz auch keinen zweiten Platz, sondern zweit dritte Plätze und zwei Anerkennungspreise.

OB Remelé mit dem Gewinnerteam aus Darmstadt. Foto: Dirk Flieger

OB Remelé mit dem Gewinnerteam aus Darmstadt. Foto: Dirk Flieger

 „Mehr Glas als Klinker“

Das Gewinnerteam kommt aus Darmstadt und besteht aus den „SDKS-Architekten“ und einem Büro für Landschaftsarchitektur und Ökologie. Michael Sonnek von „SDKS-Architekten“ erklärte, dass die Fassade aus Backsteinen bestehen wird, das Motto jedoch „mehr Glas als Klinker“ lauten solle. Durch die Glasfronten soll dann viel natürliches Tageslicht in die Räume transportiert werden. Auch soll es viele Freiflächen und Grün für die Kinder im neuen Quartier geben. der Entwurf sieht außerdem eine freie Sicht auf die Wern vor.

Gewinnerentwurf von SDKS Architekten aus Darmstadt. Foto: Dirk Flieger

Gewinnerentwurf von SDKS-Architekten aus Darmstadt. Foto: Dirk Flieger

Nachdem der erste Entwurf nun steht, werde sich die Stadt zusammen mit den Architekten nun an die Details und genauen Planungen machen. Auch werde es noch ein paar Optimierungen geben. Die Kosten werden sich nach ersten Schätzungen auf circa 20 Millionen Euro belaufen, 2022 soll die Schule dann bezugsfertig sein. Baubeginn soll dann bereits diesen Herbst sein.

Die verschiedenen eingereichten Entwürfe des Realisierungswettbewerbs können noch bis zum 18. Februar im evangelischen Gemeindehaus, jeweils von 10 bis 16 Uhr, angeschaut werden.

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