Der Schweinfurter Content Creator Maximilian. Foto: Maximilian Müller.
Der Schweinfurter Content Creator Maximilian. Foto: Maximilian Müller.

Berge, Reisen, Autos: Schweinfurter Content Creator Max im Interview

Erst 21 Jahre jung ist Student Maximilian Müller – und doch zählen schon große Marken wie Porsche, BMW und Lufthansa zu seinen Kunden. Der Schweinfurter reist neben seinem Studium als Social Media Content Creator durch die Weltgeschichte und fotografiert dabei beeindruckende Naturszenerien, die es in sich haben.

Durchs Skateboarden zum Fotografieren

Schon mit 12 fing Max an, mit der Kamera zu hantieren. Damals noch amateurhaft auf dem Skateplatz mit seinen Freunden, heute „on the road“ auf der Suche nach neuen Motiven. Statt Skateboards und Tricks hat er mittlerweile atemberaubende Landschaftsszenerien und hochpreisige Autos vor der Linse und kommt damit prima bei der Instagram-Community an. Mehr als 20.000 Follower begeistern sich für seine Fotografien auf dem Profil „mximlr“.

Und auch hochkarätigen Automarken ist bereits das Talent des 21-Jährigen Schweinfurter „Social Media Content Creators“ aufgefallen. Schon für große Marken wie Porsche und BMW durfte Max den Content für die Social Media Kanäle der Firmen kreieren und ganze digitale Kampagnen auf die Beine stellen.

Bekannte Autohersteller zählen zu Maximilians Kunden. Foto: Maximilian Müller

Bekannte Autohersteller zählen zu Maximilians Kunden. Foto: Maximilian Müller

Maximilian im Interview

In unserem Interview erzählt Max von seiner Heimat Schweinfurt, seinen Reisen und seiner großen Leidenschaft, der Fotografie:

SchweinfurtCity: Erzähl uns doch bisschen von deiner Heimat Schweinfurt. Was verbindet Dich mit der Stadt am Main? Und wie kam es, dass Du nach Kempten gezogen bis

Max: Gerne! Zu allererst bin ich in Schweinfurt geboren und hab 2016 auch mein Abitur hier gemacht. Dazwischen hab ich mit 10 Jahren angefangen Skateboard zu fahren und verbrachte dann viel Zeit im Skatepark oder an diversen Skate-Spots in der Stadt. Ich lernte viele meiner Freunde hier kennen und mag es einfach, hier Zeit zu verbringen.

Nachdem ich mit der Schule fertig war, hab ich nach einem Ort gesucht, an dem ich studieren und gleichzeitig weiter an meinen eigenen Projekten arbeiten kann. Da ich zu der Zeit fast jeden Monat in den Alpen shooten war, fiel die Entscheidung dann recht schnell für die Stadt im Allgäu.

SchweinfurtCity: Dein Instagramprofil wird von beeindruckenden Natur-, Reise- und Autoschnappschüssen durchzogen. Wie kamst Du an die Fotografie? Und was reizt Dich dabei am meisten? 

Max: Ich habe vor rund neun Jahren mit dem Fotografieren begonnen. Damals bestanden meine Tage eigentlich aus nichts anderem als vormittags zur Schule und nachmittags Skaten zu gehen. Meine Freunde und ich haben dann recht früh angefangen, uns gegenseitig beim Skaten zu filmen und kleine Videos zusammenzuschneiden. Zu der Zeit habe ich gemerkt, dass ich selbst nicht besonders gut im Vergleich zu anderen war. Deshalb schlüpfte ich immer mehr in die Rolle hinter der Kamera. Aus Videos wurden dann irgendwann Fotos und mit dem Alter wurden aus Skateboardfotos dann Bilder von Autos und Reisen.

Dieser und viele andere Schnappschüsse zieren Max Instagram-Profil „mximlr“. Foto: Maximilian Müller.

SchweinfurtCity: Als Social Media Content Creator bist Du sicher viel in der Weltgeschichte unterwegs und erlebst einiges. Was waren deine außergewöhnlichsten Erlebnisse/Reiseziele bisher?

Max: Das Erste, an was ich da denken muss, ist der Trip nach Norwegen im Sommer nach meinem Abitur. Zusammen mit zwei Freunden sind wir relativ planlos einfach mal nach oben gefahren und verbrachten dann zweieinhalb Wochen damit, quer durchs Land zu fahren. Wir hatten keine speziellen Ziele, sondern haben uns eher danach gerichtet, wo das Wetter gerade gut war.

Immer unterwegs - der 21 - Jährige ist ständig auf der Suche nach neuen Motiven. Foto: Maximilian Müller.

Immer unterwegs. Der 21-Jährige ist ständig auf der Suche nach neuen Motiven. Foto: Maximilian Müller.

SchweinfurtCity: Wie kommt es, dass Du mit deinen 21 Jahren schon für bekannte Marken wie Porsche, BMW und Lufthansa arbeitest? 

Max: Ich denke, ich hatte ein paar Mal recht viel Glück und war zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Allerdings ist es durch Instagram, Facebook etc. auch recht einfach geworden, seine Arbeit großen Unternehmen zu präsentieren und Kontakt zu solchen aufzubauen.

 SchweinfurtCity: Was sind deine weiteren Ziele und Pläne? Und wird man Dich noch ab und zu in Schweinfurt antreffen?

Max: Klar! Ich versuche so viel Zeit in Schweinfurt zu verbringen wie möglich und bin zwischen den Semestern eigentlich meistens hier.

Es gibt viele Länder, durch die ich in den nächsten Jahren noch reisen will. Japan steht da momentan ziemlich weit oben auf der Liste. Ansonsten gibt es ein paar Projekte und Ideen, die ich versuche, dieses Jahr umzusetzen. Eines davon ist eine Plattform für Reisen nach/in Deutschland […], was gerade definitiv am meisten Zeit in Anspruch nimmt.

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