Schweinfurter Rathaus. Foto: Pascal Höfig
Schweinfurter Rathaus. Foto: Pascal Höfig

Zukunft findet Stadt: i-factory für Schweinfurt

In seiner Sitzung am 26. Februar beschloss der Schweinfurter Stadtrat einstimmig, dass Fraunhofer IPA die nächsten Schritte, die Beantragung von Förderungen sowie den Aufbau der i-factory bzw. des Anforderungszentrums einleitet und in den Jahren 2019 und 2020 umsetzt. Das „i“ in i-factory steht für „intelligent“ – heißt also eine Vernetzung sämtlicher Planungs- und Fertigungsschritte, Daten und Informationen in der Industrie. Für die Stadt Schweinfurt ist das ein Meilenstein des Ausbaus der Forschungsinfrastruktur.

Anziehungspunkt für junge Wissenschaftler

„Hier können wir Zukunft mitgestalten und zeigen, dass wir Lust darauf haben und aktiv dazu beitragen, dass Zukunft Stadt findet, unsere Stadt findet. Mit einer i-factory ziehen wir junge Wissenschaftler nach Schweinfurt und positionieren uns bereits heute für das neue Morgen“, so Oberbürgermeister Sebastian Remelé, der sich gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung der Stadt Schweinfurt sicher ist, dass eine solche i-factory für die Zukunftsfähigkeit des Standortes Schweinfurt von großer Bedeutung ist.

Bereits 10 interessierte Unternehmen

Vorausgegangen war dem Beschluss des Stadtrats die Präsentation der Ergebnisse der zuvor bei Fraunhofer IPA beauftragten Anforderungsanalyse und Konzepterstellung eines Industrie 4.0-Anwendungszentrums (i-factory). Auch die potenziellen Nutzer der i-factory haben im Rahmen dessen bereits ihre Erwartungen formuliert.

„Die Begeisterung ist groß, wir haben bereits 10 Unternehmen, die ganz konkret Interesse zeigen. Jetzt gilt es, diese Begeisterung von beiden Seiten aufrechtzuerhalten, die Unternehmen mitzunehmen und zu beteiligen“, weiß Wirtschaftsförderin Pia Jost.

Schaufenster der Industrie 4.0

Die i-factory soll Schaufenster der Industrie 4.0 werden, das Thema begreifbar machen, die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften und Mitarbeitern in realer Umgebung ermöglichen, den Unternehmen praxisnahe und innovative Unterstützung bei Digitalisierungsprozessen geben, Unternehmen untereinander aber auch mit Forschungseinrichtungen vernetzen und Gründungen mit Bezug zu Industrie 4.0 fördern.

Mit der zügigen Etablierung der i-factory stellt sich die Stadt Schweinfurt, die mit 400 Industriebeschäftigten auf 1.000 Einwohnern einer der bedeutendsten Industriestandorte in Bayern ist, genau diesen Herausforderungen.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Stadt Schweinfurt.

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