Symbolfoto Wald. Foto: Pascal Höfig
Symbolfoto Wald. Foto: Pascal Höfig

Gefährliche Rußrindenkrankheit auch im Landkreis Schweinfurt

Derzeit breitet sich eine Baumkrankheit – die sogenannte Ahornrußrindenkrankheit – in Franken aus, der Pilzerreger ist auch für den Menschen gefährlich und ein Befall wurde bereits in mehreren Gemeinden im Landkreis Schweinfurt festgestellt. Im Stadtgebiet Schweinfurt besteht keine Gefahr.

Ein Befall der Ahornkrankheit wurde bisher für die Gemeinden Geldersheim, Waigolshausen und Werneck im Landkreis Schweinfurt, für die Gemeinde Arnstein im Landkreis Karlstadt und für die Gemeinden Volkach, Willanzheim und Biebelried im Landkreis Kitzingen bestätigt.

Fieber, Schüttelfrost und Atemnot

Der Erstnachweis für die Baumkrankheit in Bayern wurde bereits im Sommer 2018 bestätigt, nach dem sehr trockenen Sommer ist nun mit einer Zunahme der Ahornkrankheit zu rechnen. Ein Befall führt beim Baum früher oder später zum Absterben, für den Menschen sind die unter der Rinde der abgestorbenen Bäume gebildeten rußartigen Pilzsporen von Interesse. Durch das Einatmen dieser kann es zu Entzündungen der Lungenbläschen kommen. Beschwerden treten meist sechs bis acht Stunden nach dem Kontakt auf und können sich durch Reizhusten, Schüttelfrost und Fieber bis hin zu Atemnot äußern.

Wie kann man sich schützen?

Wenn befallene Bäume entdeckt werden, sollten die Standorte umgehend der Stadtverwaltung gemeldet werden, auch dürfen kranke bzw. abgestorbene Bäume nur von Spezialisten mit ausreichender Schutzkleidung gefällt werden, das Holz darf nicht als Brennholz verwendet werden.

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