Symbolfoto: Pascal Höfig
Symbolfoto: Pascal Höfig

Verdacht auf sexuellen Kindesmissbrauch in drei Fällen: Ermittlungen gegen Betreuer

Wie bereits berichtet, ermittelt die Kriminalpolizei Schweinfurt aktuell in einem Fall des Verdachts auf sexuellen Missbrauch von Kindern in einer Ferienbetreuung, die vom Bayerischen Roten Kreuz angeboten wurde. Es handele sich um die Ferienaktion „Stadtranderholung“ im Georg-Wichtermann-Haus in Zell (Lkr. Schweinfurt).

Ermittlungen gegen 25-Jährigen

Die Ermittlungen richten sich gegen einen 25-Jährigen aus dem Betreuerstab, dem vorgeworfen wird in den Jahren 2016 und 2018 im Rahmen von Übernachtungen mit der „Stadtranderholung“, sexuelle Handlungen an insgesamt drei 9 bis 11-jährigen Jungen durchgeführt zu haben.

Die Kriminalpolizei Schweinfurt übernahm in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Schweinfurt die Ermittlungen und traf die erforderlichen Maßnahmen, um weitere Vorfälle zu verhindern. Derzeit werden zur Aufklärung der Straftaten Vernehmungen der betroffenen Familien durchgeführt.

Laut Polizei Unterfranken wurden im Rahmen der Ermittlungen auch zahlreiche Datenträger beim Beschuldigten sichergestellt. Die Datenträger werden derzeit  ausgewertet, was noch einige Zeit in Anspruch nehmen kann. Hinweise auf weitere Vorfälle liegen derzeit nicht vor.

Konkret wird wegen des sexuellen Missbrauchs von Kindern in Tateinheit mit sexuellem Missbrauch von Schutzbefohlenen in drei Fällen ermittelt.

- ANZEIGE -

AUCH INTERESSANT

verdacht-auf-sexuellen-kindesmissbrauch-in-drei-fllen-ermittlungen-gegen-betreuer-schweinfurt-city