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Beamte des Unterstützungskommando (USK) der bayerischen Polizei - Foto: Pascal Höfig
Beamte des Unterstützungskommando (USK) der bayerischen Polizei - Foto: Pascal Höfig

Nach Festnahme eines Mitbewohners: Flüchtlinge aus ANKER-Zentrum auf Weg in Richtung JVA

NACHTRAG 19:43 Uhr:

Situation beruhigt – Keine gewaltsamen Ausschreitungen

Der Aufzug, der sich von der ANKER-Einrichtung Geldersheim auf den Weg in Richtung Justizvollzugsanstalt Schweinfurt gemacht hatte, hat sich inzwischen aufgelöst. Zu gewaltsamen Ausschreitungen kam es nicht. Den Einsatzkräften ist es gelungen, die Situation mit starker Präsenz und kommunikativen Mitteln zu lösen.

Im Zusammenhang mit dem Einsatzgeschehen wurde gegen einen Bewohner der ANKER-Einrichtung ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren eingeleitet. Er hatte einen Polizeibeamten während des Einsatzes bedroht. Darüber hinaus kam es nach derzeitigen Erkenntnissen zu keinen weiteren Straftaten.

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Die Polizei kontrolliert aktuell noch Personen, die an dem Aufzug teilgenommen haben. Die Polizeiinspektion Schweinfurt wurde während des Einsatzes tatkräftig von den Operativen Ergänzungsdiensten Würzburg, Aschaffenburg und Schweinfurt, der Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck, der Kriminalpolizei Schweinfurt sowie Kräften der Bayerischen Bereitschaftspolizei unterstützt.

Darüber hinaus stand die Polizei während des Einsatzes auch in engem Kontakt mit der Staatsanwaltschaft Schweinfurt, der Leitung der Justizvollzugsanstalt sowie der Regierung von Unterfranken.

40 Bewohner zu Fuß zur JVA

Offenbar aus Sorge um einen inhaftierten Mitbewohner (wir berichteten) haben sich rund 40 Bewohner der ANKER-Einrichtung auf den Fußweg in Richtung Justizvollzugsanstalt gemacht. Die Polizei ist mit starken Kräften vor Ort und begleitet den Aufzug in Richtung Schweinfurt.

Polizei begleitet mit starken Kräften

Wie bereits berichtet, sitzt seit Mittwochnachmittag ein 29-Jähriger in Untersuchungshaft, der seinen schlafenden Mitbewohner mit einer abgebrochenen Glasflasche verletzt haben soll. Offenbar sind sich die übrigen Bewohner nicht über den Verbleib des Tatverdächtigen bewusst und deshalb in Sorge um ihn.

Justizvollzugsanstalt Schweinfurt – Foto: Pascal Höfig

Justizvollzugsanstalt Schweinfurt – Foto: Pascal Höfig

Die Schweinfurter Polizei versucht aktuell, die Bedenken aus dem Weg zu räumen, was sich aufgrund der hohen Emotionalität der Beteiligten sowie der Notwendigkeit des Einsatzes von Dolmetschern jedoch schwierig gestaltet.

Die rund 40 Bewohner haben sich am späten Mittwochnachmittag offenbar auf den Weg in Richtung Justizvollzugsanstalt gemacht, um sich hinsichtlich des Wohlergehens des 29-Jährigen zu vergewissern.

Das Polizeipräsidium Unterfranken wird über den weiteren Verlauf des Polizeieinsatzes berichten.

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Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.
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