Der Sommer ist da. Symbolfoto: Pascal Höfig
Der Sommer ist da. Symbolfoto: Pascal Höfig

Heiß, heißer, Schweinfurt – Tipps und Wissenswertes bei über 30 Grad

Es ist heiß – und es wird noch heißer! Für diese Woche sind Rekordtemperaturen im ganzen Land gemeldet und auch in Schweinfurt soll es heiß, heißer, am heißesten werden. Der Deutsche Wetterdienst hat, vorerst für Dienstag, zwischen 11 und 19 Uhr eine starke Wärmebelastung gemeldet, das heißt: Hitzewarnung. An den weiteren Tagen der Woche dürfte es ähnlich aussehen.

Was bedeutet starke Wärmebelastung?

Klettert das Thermometer über 30 Grad spricht man von einem heißen Tag. Aber allein das Thermometer sagt noch nichts über die Wärmebelastung aus. Sie wird mittels der sogenannten gefühlten Temperatur bewertet. Diese Größe berücksichtigt alle Faktoren, die den menschlichen Wärmehaushalt bestimmen.

Bei einer starken Wärmebelastung handelt es sich um eine Wetterlage, die meist über mehrere Tage hohe Temperaturen, relativ hohe Luftfeuchtigkeit, geringe Windbewegung und intensive kurz- und langwellige Sonneneinstrahlung aufweist. Die gefühlte Temperatur* liegt über etwa 32°C. Aufgrund eines Akklimatisationseffektes kann dieser Schwellenwert bei frühen Hitzewellen und in nördlichen Breiten etwas niedriger, im Hochsommer und in südlichen Breiten etwas höher liegen.

Hitzetipps

Die Regierung von Unterfranken hat einige Tricks zusammengestellt, die helfen sollen, um auch besonders heiße Tage gut zu überstehen:

  • möglichst lockere Kleidung tragen
  • mindestens 2 – 3 Liter pro Tag, möglichst Mineralwasser oder verdünnte Säfte trinken
  • koffeinhaltige Getränke und Alkohol meiden
  • möglichst nur leichte Kost zu sich nehmen
  • Mineralverlust decken, zum Beispiel durch salzhaltige Lebensmittel
  • körperliche Anstrengungen vermeiden
  • Schatten aufsuchen
  • in der Sonne stets eine Kopfbedeckung tragen
  • körperlichen Aktivitäten im Freien möglichst auf die Morgen- oder Abendstunden beschränken
  • für ausreichende Getränkevorräte sorgen
  • sparsam mit Brauchwasser umgehen
  • auf die Alarmzeichen, die der Körper sendet – bei Krämpfen in Armen und Beinen oder Bauch, Schwindel, Schwäche und Schlaflosigkeit oder bei Anzeichen für Austrocknung umgehend einen Arzt rufen. Entdeckt man diese Anzeichen bei Mitmenschen, betroffene Person an einen schattigen, kühlen Ort bringen und Kleidung lockern. Auch ein Glas ungekühltes Mineralwasser hilft bei Überhitzung.

Hitzefrei – gibt’s das?

Bei der derzeitigen Hitzewelle fällt vielen auch das Arbeiten schwer. Wie verhält es sich in arbeitsrechtlicher Hinsicht, wenn die Temperaturen über das erträgliche Maß steigen? Haben Arbeitnehmer dann Anspruch auf „hitzefrei“? Nach Auskunft der IHK Nürnberg muss der Arbeitgeber laut der Arbeitsstättenverordnung ab bestimmten Lufttemperaturen in Arbeitsräumen zwar differenzierte Maßnahmen ergreifen, um die Arbeitsbedingungen erträglich zu gestalten, einen konkreten Anspruch auf „hitzefrei“ können die Arbeitnehmer aber daraus nicht ableiten.

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