Waldbrand. Symbolfoto: Pascal Höfig
Waldbrand. Symbolfoto: Pascal Höfig

Hohe Waldbrandgefahr in Unterfranken

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit herrscht in weiten Teilen Unterfrankens weiterhin eine hohe Waldbrandgefahr. Die Regierung von Unterfranken bittet daher die Bevölkerung, folgende Hinweise zu beachten:

Wichtige Hinweise

  • In den Wäldern gilt Rauchverbot vom 1. März bis zum 31. Oktober.
  • Beim Auto- und Bahnfahren keine Zigarettenkippen aus dem Fenster werfen.
  • Im Wald oder in Waldnähe (bis 100 Meter) kein offenes Feuer machen. Bei offenen Feuerstätten sind die von ihnen ausgehenden Gefahren besonders zu berücksichtigen; von leicht entzündbaren Stoffen müssen offene Feuerstätten mindestens 100 Meter entfernt sein.
  • Geschlossene Feuerstätten im Freien müssen von brennbaren Stoffen und Gebäuden mindestens 5 Meter, von leicht entzündlichen Stoffen mindestens 25 Meter entfernt sein.
  • Bei starkem Wind dürfen Feuerstätten nicht benutzt werden.
  • Bei Verlassen der Feuerstelle müssen Feuer und Glut vollkommen erloschen sein.
  • PKW nicht auf trockenem Gras parken, da es sich am heißen Katalysator entzünden kann.
  • Den Waldbesitzern wird dringend abgeraten, die Rinde und Gipfel von Borkenkäfer befallenen Hölzern zu verbrennen. Es wird empfohlen, das Restholz zu häckseln und aufgrund der hohen Nachfrage in Heizwerken zu verwenden.

Strafen bis zu 10.000 Euro

Die rechtlichen Grundlagen für den Umgang mit Feuer finden sich im Waldgesetz für Bayern (BayWaldG), im Landesstraf- und Verordnungsgesetz (LStVG) und in der Landesverordnung zur Verhütung von Bränden (VVB). Bei Verstößen drohen Bußgelder bis zu 10.000 Euro. Zudem müssen Brandverursacher mit beträchtlichen Schadensersatzforderungen und gegebenenfalls auch Strafverfahren rechnen.

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