Symbolfoto Bushaltestelle. Foto: Dirk Flieger
Symbolfoto Bushaltestelle. Foto: Dirk Flieger

Fahrplanänderung für Schulbuslinie im Landkreis

Das Busunternehmen H. Metz aus Schwebheim, das die Linie 8130 zu der Grund- und Realschule in Schonungen sowie zu den Mittelschulen Sennfeld und Gochsheim betreibt, hat den betroffenen Schulen und dem Landratsamt Schweinfurt kurzfristig mitgeteilt, dass aus personellen Gründen Abfahrtszeiten am Morgen in Gemeindeteilen von Schonungen verändert werden müssen, so das Landratsamt in einer Mitteilung.

Eingesetzte Fahrzeuge seien ausreichend

Die Änderung der Abfahrtszeiten wurde von der Regierung von Unterfranken bereits vorläufig genehmigt, obwohl das entsprechende Anhörungsverfahren beim Landratsamt Schweinfurt und der Gemeinde Schonungen noch nicht abgeschlossen ist. Grund hierfür ist, dass aus Sicht der Regierung von Unterfranken juristisch betrachtet, die Fahrplanänderung nach derzeitigen Kenntnissen wohl nicht abgelehnt werden kann. Das Unternehmen konnte überdies durch Fahrgastzählungen glaubhaft machen, dass die ab Montag, 8. Juli 2019, eingesetzten Fahrzeuge hinsichtlich ihrer zulässigen Kapazität ausreichen, um die Schülerbeförderung sicherzustellen.

Befürchtung: Überfüllte Busse

Das Landratsamt Schweinfurt und die Gemeinde Schonungen dagegen befürchten erneut volle Busse mit Kindern, die den überwiegenden Teil des Weges zur Schule im Bus stehen müssen. Bereits im Februar dieses Jahres verursachten Fahrplanänderungen auf derselben Relation auf Grund von Personalmangel gleich gelagerte Probleme, die zu zahlreichen Beschwerden geführt hatten. Ein vom Landratsamt Schweinfurt organisierter runder Tisch mit allen Beteiligten konnte damals Klarheit über die Hintergründe und die Rechtslage schaffen.

Das Unternehmen versichert in seiner Mitteilung, dass eine Fahrplanänderung unumgänglich sei, um die Schülerbeförderung mit einem größeren Bus sicherstellen zu können.

Gültiger Fahrschein heißt Beförderungsanspruch

Das Landratsamt Schweinfurt teilt dazu mit, dass jeder, der an der Bushaltestelle steht und über einen gültigen Fahrschein verfügt, einen Beförderungsanspruch gegen das Busunternehmen hat. Notfalls muss das Unternehmen weitere Fahrzeuge einsetzen, die alle Fahrgäste befördern. Auch wenn im kommenden Schuljahr beispielsweise bei einem Anstieg der Schülerzahlen die eingesetzten Fahrzeuge nicht mehr ausreichen würden, alle Fahrgäste zu befördern, müsste das Busunternehmen zusätzliche oder größere Busse einsetzen. Dies wurde auch durch die Regierung von Unterfranken als Genehmigungsbehörde so bestätigt.

Sowohl die Regierung von Unterfranken als auch das Landratsamt Schweinfurt sind der Auffassung, dass das Unternehmen ab März 2020 zu einem verbindlich zugesicherten Fahrplan zurückkehren muss, der dann wieder mehr Fahrten beinhaltet.

Geänderte Abfahrtszeiten

  • Rednershof: 06:52 Uhr (alle Schüler)
  • Abersfeld Hauptstraße: 06:56 Uhr (alle Schüler)
  • Abersfeld Bürgstraße: 06:59 Uhr (alle Schüler)
  • Reichmannshs. Ferienhs.: 07:01 Uhr (alle Schüler)
  • Reichmannshs. Ortsmitte: 07:04 Uhr (alle Schüler)
  • Löffelsterz Ortsmitte: 07:09 Uhr (alle Schüler)
  • Marktsteinach Kirche: 07:14 Uhr (alle Schüler)
  • Hausen Schonung. Straße: 07:21 Uhr (alle Schüler)
  • Hausen Kirchplatz: 07:25 Uhr (alle Schüler)
  • Hausen Hauptstraße: 07:26 Uhr (alle Schüler)

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Landratsamt Schweinfurt.

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