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Marktplatz mit Rathaus. Foto: Pascal Höfig
Marktplatz mit Rathaus. Foto: Pascal Höfig

Eure 3 typisch fränkischen Fakten

Am 7. Juli war Tag der Franken, zu diesem Anlass haben wir euch gefragt, was für euch typisch fränkisch ist. Aus der Community kam wirklich eine Vielzahl von Kommentaren – und sogar nicht mal nur auf Unterfranken bezogen, sondern auf Gesamtfranken. Denn ob Unter-, Ober- oder Mittelfranke: Irgendwie gibt’s ja doch die ein oder anderen Eigenarten, die einfach typisch fränkisch sind. In unserem Artikel haben wir für euch anhand der Kommentare zusammengefasst, was genau ihr mit Franken verbindet und was für euch die Kultur, den Charme und das Leben in Franken ausmacht.

Kulinarisches Frankenland

Wenn man eure Kommentare überfliegt, sieht man sofort, dass der Großteil von euch leckere Speisen und Getränke mit dem schönen Frankenland verbindet. Ob Frankenwein, Käseplootz, Blaue Zipfel, Hochzeits Essen oder „a guads Bier“ wie Mika sagen würde, ohne die zahlreichen Gaumenfreuden wär Franken doch nur halb so schön. Auch Pauline würde auf ihr „Brodwörschd mid Sempf“ nur ungern verzichten. Wohingegen Barbara ist mit ihrer fränkischen Verbundenheit zu „Schäufele mit Klöss und Wirsching“ nicht alleine ist. Natürlich darf bei uns Schweinfurtern auch die Schlachtschüssel nicht außen vor gelassen werden, wenn für uns etwas typisch fränkisch ist, dann die Schweinfurter Schlachtschüssel. Der Meinung sind nicht nur Tobi und Tanja, sondern auch ihre zahlreichen Anhänger.

Bratwurst vom Grill. Symbolfoto: Pascal Höfig

Bratwurst vom Grill. Symbolfoto: Pascal Höfig

Der Dialekt

Für Barbara gehört zu Franken definitiv auch die einzigartige Aussprache: „des harde d und des harde b“. Ohne diese Grundkenntnisse kommt man im fränkischen Land sonst ganz schön ins Straucheln. Sonst wäre man beim Metzger ja völlig aufgeschmissen, wenn man kein leckeres Gelbwurschdbröödla bestellen könnte. Für Beatrix darf bei der fränkischen Aussprache vor allem auch das rollende „Rrrrr“ nicht außer Acht gelassen werden. Was würden wir Franken doch bloß ohne Aussagen wie: “ Des is fei scheee, gell?“ und „Allmääächdigs goddla naa!“ machen. Gabriele könnte ihre Bewunderung und ihr Erstaunen wohl nicht ganz so stark zum Ausdruck bringen ohne derartige Redewendungen. Ohne das Wörtchen „fei“ wäre so ein mancher Franke sowieso vollends aufgeschmissen, der Meinung dürfte auch Graziella sein.

Fränkische Launen

„Himml Hergod Saggramend no amol“, so oder so ähnlich könnte auch eine morgendliche Begrüßung beim Bäcker ablaufen. Die gewöhnungsbedürftige fränkische Laune ist immer wieder Thema und sorgt bei uns Franken doch innerlich für Schmunzeln. Wenn man zugezogene Franken fragt, was sie zu Beginn am meisten an Veränderung bemerkt haben, dann ist die Antwort zu 99% die schlechte Laune. „Die Eigenbrötlerei“, wie Tanja meint, verhilft uns Franken natürlich nicht gerade zu einem positiveren Bild in der Gesellschaft. Doch sind wir mal ganz ehrlich, eigentlich lieben wir unser Frankenland und sind ganz herzensgute Menschen mit einem eigenen Humor, wie Marianne sagen würde.

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