In Handschellen. Foto: Pascal Höfig
In Handschellen. Foto: Pascal Höfig

Angriff auf Passanten und Polizisten

Nachdem ein Mann am Freitagnachmittag einem Passanten unvermittelt ins Gesicht gespuckt hatte und diesen tätlich angegangen war, soll der Angreifer noch das Handy des Geschädigten entwendet haben. Bei der Überprüfung des vermeintlichen Räubers, griff dieser die eingesetzten Polizeibeamten an. Der 35-Jährige konnte unter Kontrolle gebracht und in ein Bezirksklinikum eingewiesen werden.

Ins Gesicht gespuckt

Ein 75-Jähriger war gegen 15:30 Uhr zu Fuß in der Spargasse in Bad Kissingen unterwegs, als dieser plötzlich und ohne Vorwarnung von einem anderen Passanten ins Gesicht gespuckt wurde. Der überraschte Rentner nahm daraufhin die Verfolgung des Mannes auf, bekundete die Polizei rufen zu wollen und zückte sein Mobiltelefon, um ein Foto des Unbekannten zu fertigen. Daraufhin drehte sich der Aggressor um und schlug dem Senior mit der Faust ins Gesicht. Durch den Schlag ins Gesicht ließ der 75-Jährige sein Mobiltelefon fallen und erlitt eine Platzwunde, die später in einem Krankenhaus genäht werden musste. Bis zum Eintreffen der ersten Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Bad Kissingen hatte der Unbekannte, der im Anschluss an die Tat noch das Handy des Seniors mitgenommen haben sollte, bereits die Flucht angetreten.

Faustschlag gegen Polizisten

Beamte der Polizeiinspektion Bad Kissingen nahmen sofort die Ermittlungen auf und konnten aufgrund der guten Beschreibung des Angreifers schnell einen Tatverdächtigen identifizieren. Hierbei handelte es sich um einen 35-Jährigen aus dem Landkreis. Daraufhin fuhren zwei Streifenbesatzungen zur Wohnanschrift des Verdächtigen. Der 35-Jährige, der bereits wieder zu Hause war, griff einen der Beamten direkt unvermittelt an und versetzte diesem einen Faustschlag ins Gesicht. Der Polizist wurde dadurch leicht verletzt. Der Tatverdächtige musste zu Boden gebracht und gefesselt werden.

Einweisung in Bezirksklinikum

Der 35-Jährige ließ sich von der Polizei in ein Bezirksklinikum einweisen. Ihn erwarten nun mehrere Anzeigen, unter anderem wegen Körperverletzung, Beleidigung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte. Das Mobiltelefon des Rentners hatte der Angreifer im Übrigen nicht an sich genommen. Es wurde wenig später durch Polizisten am ersten Tatort aufgefunden und dem 75-Jährigen wieder übergeben.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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