Symbolbild Feuerwehr: Pascal Höfig
Symbolbild Feuerwehr: Pascal Höfig

Omnibus vollständig ausgebrannt

Am Mittwoch, gegen 10.50 Uhr, erreichte den wachhabenden Beamten der Polizeiinspektion Mellrichstadt die Mitteilung über einen brennenden Omnibus auf der Staatsstraße 2445 zwischen Mittelstreu und Oberstreu.

Keine Fahrgäste im Bus

Sofort machte sich eine Streife auf den Weg zum Unglücksort. Bei Eintreffen der Beamten vor Ort befand sich der Linienbus bereits in Vollbrand. Glücklicherweise handelte es sich bei der Tour um eine Leerfahrt, sodass sich keine Fahrgäste im Bus befanden, auch konnte sich der Busfahrer rechtzeitig aus dem Gefährt retten. Die Brandursache war vermutlich ein technischer Defekt im Heckbereich des ca. 17 Jahre alten Busses.

Nach drei Stunden gelöscht

Die alarmierten Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren Oberstreu, Heustreu, Frickenhausen, Mittelstreu, Mellrichstadt und Unsleben waren mit 45 Kameraden knapp drei Stunden lang beschäftigt den Brand zu löschen. Im Rahmen der Löscharbeiten wurde, auch aufgrund der starken Rauchentwicklung, die Straße für den Verkehr vollständig gesperrt. Da nicht auszuschließen war, dass Kraftstoff ins Erdreich gelangt ist, wurde der Fachdienst des Umweltdezernates des Landkreises hinzugezogen.

Halbseitige Straßensperrung

Nach Beendigung der Löscharbeiten wurde glücklicherweise keine Beeinträchtigung des angrenzenden Erdreiches festgestellt. Das Fahrzeugwrack wurde anschließend mittels eines Abschleppdienstes geborgen. Der Schaden am Bus lässt sich nach ersten Schätzungen mit ca. 50.000 Euro beziffern, die Kosten für die Erneuerung der beschädigten Fahrbahn mit ca. 20.000 Euro.

Aktuell ist am Unfallort eine halbseitige Straßensperrung eingerichtet worden, da aufgrund des Feuers Straßenausbesserungsarbeiten durchgeführt werden müssen.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Mellrichstadt.

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