So könnte der Rückert-Bau ansprechender aussehen. Fotomontage: 360Eins.
So könnte der Rückert-Bau ansprechender aussehen. Fotomontage: 360Eins

Städtische Initiativen zur Gründerkultur verbesserungswürdig

Das von den Wirtschaftsjunioren Schweinfurt initiierte Gründernetzwerk StartupSchweinfurt begrüßt die Initiativen der Stadt für die Stärkung der Gründerkultur, wie die Co-Workingspaces im sogenannten Kreativcenter First Flor im Friedrich-Rückertbau und die Angebote für Gründershops.

Gebäude nicht ansprechend

“Jedoch sollte die Stadt mehr Energie und Liebe auch in Details stecken”, mahnt Netzwerkleiter Christopher Richter. So ist die Optik des Gebäudes von außen wenig ansprechend und die fehlende Beschilderung außerhalb und im Gebäude für Besucher verwirrend. Schon mit einem mittleren dreistelligen Betrag könnte hier ein professionellerer Eindruck entstehen, etwa durch durch Banner oder Fensterbeklebung, die schon von außen symbolisieren, dass hier eine Dynamik herrscht. Auch die vorhandenen leeren Fahnenmasten bieten Möglichkeiten zur modernen Außendarstellung.

So könnte der Rückert-Bau ansprechender aussehen. Fotomontage: 360Eins.

So könnte der Rückert-Bau ansprechender aussehen. Fotomontage: 360Eins

Gründer ziehen meist in die Stadt

Ob es richtig ist, erst dann leerstehende Ladenflächen für Gründershops anzumieten, wenn sich interessierte Gründer melden , ist die Frage nach der Henne und dem Ei. “Gründer wollen normalerweise schnell Infrastruktur und warten nicht bis die Stadt sich mit privaten Vermietern auf einen Gewerbemietvertrag geeinigt hat, meint Richter und warnt: “Viele Gründer im Einzelhandelsbereich ziehen dann weiter in eine andere Stadt.” Von daher wäre es eine Überlegung, ob die Stadt ein Portfolio an Gewerbemietflächen für Gründer vorhält.

Dieser Artikel beruht auf eine Pressemitteilung von StartupSchweinfurt.

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