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V.l.: Mirko, Michael und Fabi päsentieren "Stickerstars" in der VOX-Sendung "Die Höhle der Löwen". Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer
V.l.: Mirko, Michael und Fabi päsentieren "Stickerstars" in der VOX-Sendung "Die Höhle der Löwen". Foto: TVNOW / Bernd-Michael Maurer

Unterfranke mit „Stickerstars“ bei „Die Höhle der Löwen“

Bei „Die Höhle der Löwen“ stellen Start-ups ihre Produkte vor und versuchen die Investoren zu überzeugen, sie zu unterstützen. Mit dabei war am Dienstagabend auch ein Unterfranke, der mit „Stickerstars“ versucht hat, Frank Thelen und Co. für sich zu gewinnen. Die Idee war gut, trotzdem wollte kein Investor mit auf den Zug aufsteigen.

Stickeralben für lokale Vereine

Panini-Sammelalben mit Fußballsticker von seinen Lieblingsvereinen, die kennt doch jedes Kind. So auch Michael Janek aus Aidhausen (Landkreis Haßberge), der es schade findet, dass hier nur die bekanntesten Vereine aufgeführt sind, nicht jedoch die lokalen Stars. Daraus entstand, gemeinsam mit Mirko und Fabi aus Berlin, eine neue Idee: Supermärkte bieten für lokale Vereine Stickeralben an, so kann man seine Lieblinge, die man vielleicht sogar vor Ort kennt, sammeln, tauschen und einkleben. Das kann ein Fußballteam sein, aber auch ein Handball- oder Tanzteam, inklusive Trainer und „Wolfgang, der Bratwurstverkäufer“, wie die jungen Gründer erzählen. So kann jeder Verein sein eigenes, individualisiertes Sammelalbum bekommen.

Kostenlos für die Vereine

Und das kostet den Verein nichts. Die Kosten trägt der lokale Supermarkt, die die Sticker als Marketing für sich nutzen. Eine tolle Idee, wie auch die Investoren finden. „Wer hat von euch alles schon mal Sticker gesammelt?“, fragt Dagmar Wöhrl die anderen Löwen. Nahezu jeder hat Sammel-Erfahrungen gemacht, und deshalb sind die Investoren auch sofort Feuer und Flamme. Jedoch nicht für das Angebot, denn Michael und seine zwei Kollegen möchten für den Ausbau ihrer Geschäftsidee 800.000€ für 10% ihrer Anteile.

Zu hohe Bewertung

„Also wenn ihr den Deal bekommt und ihr geht hier raus, ist eure Firma 8 Millionen wert.“, sagt Dr. Georg Kofler. Diese Bewertung ist ihm zu hoch, und das sehen auch die anderen Löwen so. Zu niedrig seien die Umsatzzahlen der letzten Jahre, zumal sie bisher nur 500 Vereine zu Sammelalben gemacht hatten. „Da fühl ich mich über den Tisch gezogen“, ärgert sich Kofler. Auch die anderen Investoren wären gerne dabei, sagen allerdings wegen der übertriebenen Bewertung der Firma ab und die drei Gründer gehen ohne Deal nach Hause.

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Trotzdem positiv

Den Wert ihrer Firma „Stickerstars“ war nicht überzeugend genug, dennoch glauben die Gründer noch weiterhin daran. Auch haben sie aus dem Feedback mitgenommen, wie sich alles aus der Sicht der Investoren anfühlt, wie die drei im Nachgang erklären. „Wir sind sicher, dass der nächste Schritt kommen wird, das haben wir bisher immer wieder geschafft.“, sagt Michael und blickt auch ohne Deal positiv in die Zukunft.

Über „Die Höhle der Löwen“

In der Tv-Show von Vox „Die Höhle der Löwen“ stellen verschiedene Start-ups ihre Innovativen Produkte vor, mit dem Ziel, einen der Investoren, die „Löwen“, zu überzeugen. Die Gründer machen hier ein Angebot mit Investitionssumme und Anteil und bekommen im Falle eines Deals nicht nur das Geld, sondern auch große Unterstützung in Sachen Skills und Kontakte von einem der erfahrenen Löwen.

Die Investoren der aktuellen Staffel sind Ralf Dümmel, Geschäftsführer von „DS Produkte“, Judith Williams, Spezialistin im Bereich Kosmetik, Seriengründer Frank Thelen, Carsten Maschmeyer aus dem Wirtschaftsbereich und Unternehmerin Dagmar Wöhrl aus Nürnberg. Außerdem Dr. Georg Kofler und neu mit dabei – Nils Glagau, Sohn des Gründers von „Orthomol“.

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