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Fridays for Future - Demo in Schweinfurt. Foto: Dirk Flieger.
Fridays for Future - Demo in Schweinfurt. Foto: Dirk Flieger.

#AlleFürsKlima: Globaler Klimastreik bei FridaysForFuture

Am Freitag, 20. September, ist in Schweinfurt wieder ein Klimastreik angesagt. Diesmal handelt es sich um eine Großdemo, denn ganz Schweinfurt wird eingeladen, sich daran zu beteiligen. Um 13.30 startet die Demo am Schillerplatz. Im Anschluss daran gibt es ab 17.00 Uhr eine 24-stündige Mahnwache.

Bundesweiter Streik

„Die Große Koalition arbeitet auf ein Klimaziel hin, das dem Pariser Abkommen völlig widerspricht und das Ende unserer heutigen Wälder, aller Korallenriffe und etlicher Tier- und Pflanzenarten bedeuten würde. Selbst nach 9 Monaten Streik und Protest ist sie nicht bereit, ihr Klimaziel ans 1,5-Grad-Ziel anzupassen.“, heißt es in einer Presseinformation von Fridays For Future. In Deutschland sind bisher über 500 Streiks angemeldet – in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland hätten noch nie so viele Aktionen parallel stattgefunden, heißt es weiter in der Pressemitteilung.

Für jedes Alter

Der Klimaschutz betrifft alle, deshalb werden nicht nur Schüler aufgefordert, mit zu gehen, sondern alle Generationen aus allen Schichten. Kollegen, Nachbarn, Lehrer und Eltern – alle sollen auf die Straße gehen, wie Fridays For Future informiert. Hierbei kann man sich sogar von seinem Arbeitgeber freistellen lassen. Ein Bündnis an Unternehmen unterstützt die Bewegung bereits. Unter dem Motto #AlleFürsKlima wird thematisiert, dass der Klimaschutz jeden was angeht, sowohl jung wie auch alt.

Warum der 20. September?

Für den 20. September hat man sich entschieden, weil hier in Berlin ein Klimakabinett tagt und in New York ein wichtiger UN-Gipfel vorbereitet wird. Diesen Tag möchte die #FridaysForFuture-Bewegung zum größten Globalen Klimastreik machen. „Die Zeit des Zuschauens ist vorbei. Am 20. September kämpfst Du für Deine Zukunft.“, heißt es laut #FridaysForFuture.

Antrag von den Grünen

Die Partei Bündnis90/ Die Grünen haben bereits verschiede Maßnahmen zum Klimaschutz beantragt, über die in dieser Woche in einer Pressemitteilung informiert wurde. Unter anderem soll die Stadt Schweinfurt anerkennen, dass ein globaler Klimanotstand besteht, sowie als Konsequenz daraus alle Beschlüsse in Hinblick auf den Klimaschutz neu geprüft werden, heißt es in der Pressemitteilung der Partei. Das Begründen sie mit der heißen und wasserarmen Lage der Stadt, die damit von der Klimakatastrophe besonders betroffen ist.

Zudem beantragen sie eine verpflichtende Photovoltaik-Anlage für alle neuen Gebäude, in denen Strom verbraucht wird. Sollten einem dadurch wirtschaftliche Nachtteile entstehen, könne man sich von dieser Verpflichtung befreien lassen, so weiter in der Pressemitteilung. Mit diesen Anträgen, an Oberbürgermeister Remelé gerichtet, möchte die Partei einen Beitrag der Stadt zum Klimaschutz erreichen.

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