Symbolfoto Gastronomie. Foto: Pascal Höfig
Symbolfoto Gastronomie. Foto: Pascal Höfig

5 Jobs, um das Studentenbudget aufzubessern

Klischeehaft haben die meisten Studierenden wenig Geld in der Tasche. Um sich trotzdem einen gewissen Standard zu leisten und mal wieder ohne schlechtes Gewissen Feiern, Essen oder Shoppen zu gehen, kann man sich neben dem Studium natürlich etwas Geld verdienen. Hier sind die besten Möglichkeiten für Studentenjobs in Schweinfurt:

Trinkgeld und die Gastronomie

Der wohl gängigste Nebenjob unter den Studierenden ist klassisches Kellnern. Gäste der Gastronomie bedienen und dabei ordentlich Trinkgeld abstauben. Studentinnen und Studenten tendieren sowieso dazu, Nachteulen zu sein, deshalb macht das den meisten nichts aus. Aber Obacht, es ist keine leichte Arbeit für einen Tollpatsch!

Ein Schweinfurt City-Fan berichtet: „In der Gastronomie zu arbeiten ist vor allem nice, wenn man ein gutes Team hat. Dann macht die Arbeit echt Spaß, ist abwechslungsreich und man kommt mit vielen Menschen in Kontakt. Natürlich bekommt man auch gut Trinkgeld neben dem Stundenlohn, was vor allem für Studenten wirklich gut ist.“

Ein Nachteil sind die Arbeitszeiten, die oft bis Spätabends dauern können. Aber: im Winter ist es sowieso dunkel und ausschlafen kann man im Normalfall auch. Außer die Vorlesung am nächsten Tag beginnt schon um 8 Uhr…

Einzelhandel

Ein- oder Auspacken, Durch- oder Aufräumen, Kunden beraten oder abkassieren – das macht man so als Hilfskraft im Einzelhandel. „Die Aufgaben sind recht leicht, meistens ist es nur Aufräumen oder Sortieren. An der Kasse zu arbeiten macht mir auch viel Spaß, da ich mich gerne mit den Kunden unterhalte“, schreibt eine Leserin über ihren Job im Einzelhandel. Außerdem sind die Sonntage frei.

Flexible Nachhilfe

Schülerinnen und Schülern zu helfen, die Schwierigkeiten in den Schulfächern haben, in denen man früher selbst gut war, ist eine sehr sinnvolle Aufgabe. Zudem hat man flexible Arbeitszeiten, die man selbst bestimmt – natürlich in Absprache mit dem Schützling. Urlaub muss man ebenfalls nicht beantragen und genehmigt bekommen. Während der Schulferien denkt zudem kaum jemand ans Lernen.

Eine Nachhilfelehrerin über ihre Tätigkeit: „Tatsächlich ist es ein kleines Erfolgserlebnis, wenn der Nachhilfeschüler sich dann durch einen wirklich verbessert. Da ist sogar eine 3+ befriedigend, wenn man davor nur 5en hatte.“ Und es muss sich nicht ausschließlich um Grundschüler handeln: Je älter die Schüler sind, desto anspruchsvoller werden die Inhalte und man kann dementsprechend mehr Geld verlangen.

Schichtbetrieb in der Industrie

„Studenten sind in der Industrie sehr gut aufgehoben, um sich etwas für den Lebensunterhalt dazuzuverdienen, da die Löhne im Vergleich zu anderen Branchen überdurchschnittlich hoch sind. Außerdem lassen sich relativ kurzfristig, aber dafür befristete Stellen finden. Ein weiterer Vorteil ist, dass in der Industrie oft Studienabgänger gesucht werden für Stellen in der Entwicklung oder im Management“, schreibt ein weiterer Leser über seinen Nebenjob.

Wem es vor allem um’s Geld geht, sollte sich also nach Jobs in der Industrie umschauen. Am Fließband in der Produktion verdient man manchmal mehr als erwartet – auch durch Zuschläge bei Nachtschichten oder am Wochenende. Die Aufgaben sind eher leicht und monoton, also auf jeden Fall machbar. Wenn einem der Betrieb gefällt, kann man sich auch umhören, ob eine Werkstudententätigkeit angeboten wird (in höheren Positionen als nur am Fließband) oder ob es noch Plätze für ein duales Studium gibt. Was man bedenken muss: Diese Jobs sind vielleicht eher für flexible und mobile Studierende geeignet, da die Betriebe meist im Industriegebiet außerhalb der Stadt sind.

Studentische Hilfskraft

Meistens ist man ohnehin schon von Ort: als studentische Hilfskraft am jeweiligen Lehrstuhl zu arbeiten, birgt viele Vorteile. Zum einen pflegt man die gute Beziehung zu den Profs und Dozenten, was sich später bei der Bachelor- oder Masterarbeit oder der Jobsuche auszahlen kann. Zum anderen macht sich diese Tätigkeit besonders gut im Lebenslauf. Also: achtet auf die Ausschreibungen oder E-Mails von Uni und FH.

Ein Student berichtet über sehr flexible Arbeitszeiten, den Einblick in den Hochschul-Alltag, die Möglichkeiten des Einflusses auf die eigene Studiengangsorganisation (eher bei kleineren Studiengängen) und ein sehr nettes Arbeitsumfeld. „Allgemein ist es sehr angenehm, als Hiwi neben dem Studium zu arbeiten. Davor habe ich im Einzelhandel gearbeitet und hatte an zwei oder drei Tagen in der Woche quasi keine Freizeit, weil ich lange Blöcke arbeiten musste. Jetzt gehe ich jeden Tag hin, erledige, was anliegt und gehe wieder.“

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