Die Lebensküche stellt alles von Hand her. Foto: Lebensküche e.V.
Die Lebensküche stellt alles von Hand her. Foto: Lebensküche e.V.

Unverpackt jetzt auch bei „Lebensküche“ in Schweinfurt

Immer mehr Leute setzen sich für den Umweltschutz ein und verzichten bewusst auf Verpackungsmüll. Unverpacktläden sind immer mehr im Kommen und auch vor einiger Zeit haben wir euch gefragt, ob ein Unverpackt-Supermarkt nicht eine Option für Schweinfurt wäre. Nun hat auch Schweinfurts erster Unverpacktladen eröffnet – die „Lebensküche“ bietet jetzt auch Produkte zum selber abfüllen an.

Produkte aus eigener Herstellung

Die „Lebensküche“ in der Gartenstadtstraße stellt alles noch von Hand her – von Aufstrichen über Suppen und Gebäck werden vegetarische und vegane Produkte aus eigener Herstellung angeboten. Außerdem legt die Lebensküche wert darauf, besonders Menschen mit besonderer Benachteiligung auf dem Arbeitsmarkt, wie Altersgründe oder eine Behinderung, eine Chance zu geben. Der Gedanke „Hilfe zur Selbsthilfe“ steht hier im Vordergrund „weil uns das Leben nicht Wurst ist!“, wie es bei der Lebensküche heißt.

Das Team der Lebensküche. Foto: Lebensküche e.V.

Das Team der Lebensküche. Foto: Lebensküche e.V.

Unverpackt Fuß fassen

„In der Lebensküche achten wir auf einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen, verwenden natürliche Rohstoffe aus der Region und verpacken mit recyceltem Material“, heißt es seitens der Lebensküche. Nun versucht der Laden auch mit unverpackten Lebensmitteln Fuß zu fassen.

Ab sofort kann man in Schweinfurt nicht nur Obst und Gemüse, sondern auch Grundnahrungsmittel wie Öl und Reis, aber auch Gewürze ganz ohne Verpackung erwerben und direkt vor Ort in eigene Gefäße abfüllen – und das in Wunschmenge.

Nicht nur Öl, Reis und Co. können selbst abgefüllt werden - auch Gewürze bietet die Lebensküche ohne Verpackung an. Foto: Lebensküche e.V.

Nicht nur Öl, Reis und Co. können selbst abgefüllt werden – auch Gewürze bietet die Lebensküche ohne Verpackung an. Foto: Lebensküche e.V.

Das Konzept „Unverpackt“

Produkte ohne Verpackung kaufen? Bei Obst und Gemüse meist noch möglich, doch wie soll das Ganze mit Mehl und Reis funktionieren? Das Konzept der Unverpacktläden ist meist identisch: Man bringt seine eigenen Gefäße wie Gläser mit Schraubverschluss, Flaschen oder Brotzeitdosen mit in den Supermarkt und füllt die Lebensmittel direkt in seiner Wunschmenge ab. Am Ende wird nach Gewicht gezahlt – so wie man es beispielsweise beim Metzger oder auf dem Markt kennt. Die Produkte sind zudem häufig in Bio-Qualität – so lässt sich ganz einfach Verpackungsmüll vermeiden. Was hältst Du von dieser Idee?

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