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Die TEDi-Filiale in der Ketteler Straße in Oberndorf. Foto: Dirk Flieger
Die TEDi-Filiale in der Ketteler Straße in Oberndorf. Foto: Dirk Flieger

Braucht Schweinfurt so viele Non-Food-Discounter?

Von Deko über Küchenartikel bis hin zu Bastelsachen – und dann auch noch günstig: das ist die Welt der Non-Food-Discounter. Auch in Schweinfurt gibt es eine Reihe davon: erst kürzlich eröffnete der erste „Actionmarkt“ am Bergl, ein Euro-Shop ist in der Stadtgalerie zu finden und auch mehrere Tedi-Läden gibt es in der Stadt – nun eröffnete diese Woche eine dritte Filiale von Tedi am Georg-Wichtermann-Platz. Ein weiterer Ort zum Stöbern und für günstige Produkte – doch braucht Schweinfurt wirklich so viele Non-Food-Discounter?

Stöbern und Shoppen

Was reizt Kunden überhaupt, in solch einen Laden zu gehen? In erster Linie wohl das Preisniveau, denn die Produkte sind unschlagbar günstig – bei ein paar Cent begonnen, kosten die meisten Artikel nur zwischen 1€ und 5€. Zum anderen reizt natürlich die Auswahl: von Dekoartikel über Bücher, Bastelsachen, Accessoires und Küchenartikel bis hin zu Tierbedarf findet man hier Dinge des alltäglichen Bedarfs. Auch Adventskalender sind damit günstig befüllt oder kleine Geschenke erschwinglich besorgt. Außerdem laden die Geschäfte zum Stöbern ein und plötzlich findet man viele Dinge, von denen man gar nicht wusste, dass man sie braucht.

Der Action Markt in Schweinfurt. Foto: Dirk Flieger

Der Action Markt in Schweinfurt. Foto: Dirk Flieger

Ramsch hamstern?

Und das ist der Punkt: die Läden verleiten manchmal zum sinnlosen Geld ausgeben. Klar kann man gezielt auch Dinge suchen, aber beim Stöbern findet man noch so einige vermeintlich günstige Dinge. Ist man auf der Suche nach einem Blumentopf, laufen einem zufällig noch ein Duschvorhang, ein Pfannenwender und eine Aufbewahrungsdose, von denen man bestimmt schon Hunderte besitzt, über den Weg und schon ist der Einkaufswagen voller als ursprünglich geplant.

Einige kennen es bestimmt von Ikea: Man packt noch dies und jenes ein, weil es günstig ist, an der Kasse kommt dann allerdings die Ernüchterung: viele günstige Teile ergeben zusammen eine große Rechnung. Hinzu kommt außerdem, dass die Qualität nicht immer stimmt: wer günstig kauft, kauft zweimal, heißt es manchmal – nicht umsonst ist hier häufig auch von „Ramsch“ die Rede, so sehen es zumindest viele Schweinfurt City-Fans, wenn es um das Einzelhandelsangebot in der Stadt geht. Oft ist dann zu lesen, dass man sich nicht noch einen „Ramsch-Laden“ wünsche.

Sinnvollere Ideen?

Für Bastelsachen und Co. kann es aber nicht schaden, sich nach günstigen Artikel umzusehen. Aber die eigentliche Frage ist doch: reicht hier nicht eine Filiale? In Schweinfurt gibt es einige dieser Non-Food-Discounter, so ist je nach Wohn- oder Aufenthaltsort immer einer in der Nähe. Ob jeder immer und überall einen solchen Laden benötigt, ist fraglich, so könnte man die Verkaufsflächen vielleicht auch für andere Zwecke nutzen.

Was haltet ihr davon? Braucht Schweinfurt noch einen Non-Food-Discounter oder würdet ihr euch lieber über andere Läden freuen?

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