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Willy-Sachs-Stadion in Schweinfurt. Foto: Pascal Höfig
Willy-Sachs-Stadion in Schweinfurt. Foto: Pascal Höfig

Machbarkeitsstudie: Nachrüstung des Willy-Sachs-Stadions für 3. Liga

„Wir arbeiten Fußball“ lautet das Motto des 1. FC Schweinfurt 05. Und das Ziel der Schnüdel ist dabei klar: der Aufstieg aus der Regionalliga in die Dritte Liga oder gar 2. Bundesliga. Und natürlich braucht es, um wieder hochklassigen Fußball in Schweinfurt spielen zu können, in erster Linie den Erfolg des Vereins. Doch auch die Stadt Schweinfurt ist gefordert, so heißt es in einer Pressemitteilung, denn im Falle eines Aufstiegs der 1. FC Schweinfurt 05 GmbH aus der Regionalliga Bayern setzt der DFB bzw. die DFL unter anderem folgende infrastrukturellen und sicherheitstechnische Anforderungen voraus, die im Willy-Sachs-Stadion Schweinfurt aktuell nicht erfüllt werden:

Anforderungen für 2. und 3. Liga

  • Mindestens 3.000 Sitzplätze (2. Bundesliga), davon 1/3 überdacht / 2.000 (3. Bundesliga) Sitzplätze, davon 1/3 überdacht. Im Willy-Sachs-Stadion sind nur 860 Sitzplätze vorhanden, die alle überdacht sind.
  • Rasenheizung. Über eine solche verfügt das Hauptfeld im Willy-Sachs-Stadion nicht. Die Drainage ist noch aus dem Jahr 1936 und steht seit Jahren zur Erneuerung an, wurde aber wegen eines möglichen Aufstieges des FC 05 verbunden mit der Einbringung einer Rasenheizung immer wieder geschoben.
Willy-Sachs-Stadion in Schweinfurt. Foto: Pascal Höfig

Willy-Sachs-Stadion in Schweinfurt. Foto: Pascal Höfig

Machbarkeitsstudie vergeben

Die Stadt Schweinfurt hat jetzt eine Machbarkeitsstudie zur Nachrüstung des Willy-Sachs-Stadions an das renommierte Architektur- und Planungsbüro Albert Speer & Partner in Frankfurt a.M. vergeben. In nichtöffentlicher Sitzung beschlossen dies der Sportausschuss am 17.10.2019 sowie der Haupt- und Finanzausschuss am 11.11.2019.

Hintergrund: Die CSU-Stadtratsfraktion hatte am 25.06.2018 einen Antrag gestellt, dass die Stadt Schweinfurt im Jahr 2019 eine Machbarkeitsstudie für die Nachrüstung des Willy-Sachs-Stadions zu einem dritt-/zweitligareifen Fußballstadion einschließlich Alternativvorschläge beauftragt. Der Stadtrat beschloss dies am 27.11.2018. Für die Studie wurden im Haushalt 2019 45.000 € zur Verfügung gestellt.

Zum Vergabeverfahren

Insgesamt sieben Institute wurden aufgefordert, ein Angebot abzugeben, fünf Firmen haben sich schließlich beworben und vier von ihnen erhielten eine Einladung zu einem Bietergespräch mit Vertretern der Antragsteller, der 1. FC Schweinfurt 1905 GmbH, des Stadtverbandes für Sport sowie den für Bau und Sport zuständigen Mitarbeitern der Stadtverwaltung.

Für die Vergabe wurde von der Sportverwaltung im Vorfeld eine Gewichtung vorgenommen: Es konnten für den Preis 50 Punkte, für Referenzen 10 Punkte, für die Qualität des Angebots 40 Punkte und bei einem Bietergespräch weitere 25 Punkte erzielt werden.

Das Willy-Sachs-Stadion in Schweinfurt. Foto: Pascal Höfig

Das Willy-Sachs-Stadion in Schweinfurt. Foto: Pascal Höfig

Frankfurter Büro bekommt Zuschlag

Das wirtschaftlichste Angebot gab die Firma Albert Speer & Partner aus Frankfurt am Main ab. Die Firma verfügt nach eingehender Prüfung über die erforderliche Fachkunde und Leistungsfähigkeit. Vor allem beim Bietergespräch gelang es ihr, alle Teilnehmer voll zu überzeugen.

Albert Speer & Partner hatten unter anderem Anfang des Jahres 2019 von der Landeshauptstadt München den Auftrag zur Ausarbeitung einer Machbarkeitsstudie für eine Kapazitätserweiterung des Städtischen Stadions an der Grünwalder Straße in München unter Berücksichtigung funktionaler und betrieblicher Merkmale eines zeitgemäßen Stadionbetriebs erhalten und auch bereits durchgeführt.

Dieser Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Stadt Schweinfurt.

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