Respekt ist der Schlüssel für eine glückliche und funktionierende Beziehung. Foto: Pascal Höfig
Respekt ist der Schlüssel für eine glückliche und funktionierende Beziehung. Foto: Pascal Höfig

Respekt – Der Schlüssel für eine glückliche Beziehung

Respekt bedeutet, jemand anderen Achtung entgegenzubringen. Doch genau dieser respektvolle Umgang geht bei vielen Paaren über die Jahre hinweg verloren. Doch wie sieht Respektlosigkeit aus und was ist zu tun, wenn der Partner den Respekt verliert?

Wann ist eine Partnerschaft respektlos?

Bei vielen Pärchen schleicht sich mit der Zeit ein immer respektloserer und herabwürdigender Umgang miteinander ein. Das äußerst sich dann meistens wie folgt:

  • Kommunikation mit dem Partner: Wenn am Anfang der Partnerschaft der Himmel voller Geigen hängt, sind Kosenamen wie „Schatzi“, „Mausi“ oder „Hase“ an der Tagesordnung. Verliert jedoch einer die Achtung, wird der Partner schnell abgewertet und heruntergeputzt. Das geht bis zu handfesten Beleidigungen und Betitelungen.
  • Über den Partner sprechen: Ein deutliches Warnsignal ist es, wenn bei Freunden oder Familienmitgliedern nicht mehr neutral über den Partner gesprochen wird, sondern er gezielt schlecht gemacht und Details aus seinem Intimleben preisgegeben werden.
  • Der Umgang miteinander: Gefühle und Bedürfnisse des Partners werden ignoriert. Die Post wird einfach aufgemacht, das Handy durchstöbert und manche gehen in ihrer Missachtung sogar so weit, sich vor dem anderen durch schlechte Manieren gezielt gehen zu lassen.

Beziehung ist Arbeit

Dabei sind es nicht immer grobe Schnitzer, die den Verlust von Respekt charakterisieren. Viele vergessen, dass sich in einer Partnerschaft immer wieder neu umeinander bemüht werden muss. Wer den anderen ständig unterbricht, nimmt ihm durch diese Grenzüberschreitung den notwendigen Raum. Es entsteht das Gefühl, nicht akzeptiert zu werden und durch Ungesagtes entstehen möglicherweise schnell falsche Rückschlüsse.

Partnerschaft. Symbolfoto: Pascal Höfig

In einer Partnerschaft muss man sich immer wieder neu umeinander bemühen, das vergessen viele. Foto: Pascal Höfig

Vorwürfe & Schuldzuweisungen

Ist einer immer nur nachtragend und schlüpft gerne in die Opferrolle, ist ein Umgang auf Augenhöhe nicht mehr möglich. Das gilt auch dann, wenn ein Part zu Schuldzuweisungen neigt. Statt einer von Achtsamkeit getragenen Diskussionsebene sind dann haltlose Vorwürfe an der Tagesordnung. Nicht selten enden solche Auseinandersetzungen im Wutausbruch eines Partners. Das ist genauso respektlos, wie ständig Vermutungen anzustellen und dem anderen Dinge einfach in den Mund zu legen.

Ursache in der eigenen Biografie

Wenn der Partner den Respekt verliert, ist die Ursache häufig in der eigenen Biografie auszumachen. Herrschte im Elternhaus beispielsweise ein aggressiver und intoleranter Umgang, wird dieses Muster später unbewusst fortgesetzt. Wichtig, um den Respekt (wieder)herzustellen, ist Empathie. Wer daran arbeitet, sich in den anderen und seine Gefühlswelt hineinzuversetzen, hat bereits den ersten, wichtigen Schritt getan.

Eigenen Selbstwert aufbauen

Menschen, die sich in der eigenen Haut nicht wohlfühlen, neigen dazu, sich selbst aufzuwerten, indem andere Personen abgewertet werden. Durch Sarkasmus und Zynismus werden Konflikte verschärft. Um wieder eine gesunde Basis zu schaffen, ist es notwendig, den eigenen Selbstwert aufzubauen und zu stärken. Denn nur mit in sich ruhenden Menschen lassen sich empathische Dialoge führen. Dieser Prozess braucht Zeit und Geduld – unter Umständen ist eine Paartherapie sinnvoll.

Top 3 Empfehlungen für Paar-Therapeuten im Raum Schweinfurt:

  • Claudia Graser
, Heilpraktikerin für Psychotherapie 
(Rückertstraße 24-26, 97421 Schweinfurt
, Telefon: 09721-5335550)
  • Peter Thiel
, Systematischer Berater und Therapeut / Familientherapeut (DGSF) (
Telefon: 0176-39072147, 
E-Mail – Kontaktaufnahme per E-Mail wird empfohlen)
  • Bianca Gräber-Terletzki
, Heilpraktikerin für Psychotherapie (
Goethestraße 28, 97464 Niederwerrn
, Telefon: 09721-5331766)

Weitere Beziehungs-Tipps findet man online beim Beziehungsratgeber LiebesMeer.

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