Sternschnuppe. Foto: Konstantin Winter
Sternschnuppe. Foto: Konstantin Winter

Himmelsspektakel: 120 Sternschnuppen pro Stunde

Romantiker und Hobbyastronomen sollten sich das auf keinen Fall entgehen lassen: Das wohl schönste Himmelsereignis des Jahres wartet in der Nacht vom 3. auf den 4. Januar auf uns! Am Samstagmorgen zwischen 5 und 7 Uhr werden bis zu 120 Sternschnuppen pro Stunde über den unterfränkischen Himmel flitzen, Grund dafür ist der sogenannte Quadrantiden-Strom.

Da der Mond um die Zeit schon untergegangen ist, wird man die Sternschnuppen vermutlich besonders gut bewundern können. Um die kleinen Himmelsflitzer zu sehen, sollte man am besten in Richtung Osten schauen. Einen besseren Zeitpunkt, um diese Sternschnuppen über Deutschland beobachten zu können, wird es wahrscheinlich 2020 nicht geben.

Was sind die Quadrantiden?

Bei den Sternschnuppen, die Quadrantiden heißen, handelt es sich um Reste eines ehemals großen Kometenkerns. Die Webseite leoniden.net erklärt, dass dieser auseinander gefallen ist und daraufhin die Quadrantiden und der Asteroid 2003 EH1 entstanden sein sollen. Die Quadrantiden sind also kleine Splitter und Überreste.

Wo kann man am besten beobachten?

Beim Sternschnuppen beobachten gilt generell: Je weiter weg von großen Städten und Orten mit viel Beleuchtung, desto besser. Am besten eignen sich Orte, an denen es wenig oder gar kein künstliches Licht gibt. Ein Hügel fernab von künstlicher Beleuchtung ist also perfekt. Der Sternenpark Rhön eignet sich zum Beispiel super! Aber auch Plätze in den Weinbergen, im Höllental oder am Baggersee.

Wie wird das Wetter?

Die große Frage ist natürlich immer, ob auch das Wetter mitspielen wird und die Sicht auf den Sternenhimmel wolkenlos sein wird. Für Schweinfurt heißt es derzeit noch wolkig bei 5 Grad. Vielleicht haben wir Glück und die Wolken verziehen sich zum richtigen Zeitpunkt. Auf dass alle Wünsche für 2020 in Erfüllung gehen!

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