Schreckschusswaffe. Symbolfoto: Pascal Höfig
Schreckschusswaffe. Symbolfoto: Pascal Höfig

Mann mit Schreckschusswaffe im Arbeitsamt festgenommen

Am Donnerstag, gegen 10.00 Uhr, teilte ein Mitarbeiter der Agentur für Arbeit mit, dass sich eine männliche Person mit einer Schusswaffe im Amtsgebäude aufhalten würde. Nach der Umstellung des Arbeitsamtes mit einem Großaufgebot an Polizeikräften konnte der 19-jährige Schweinfurter im Wartezimmer durch Polizisten in Zivil widerstandslos festgenommen werden. Hierbei trug der Beschuldigte die Schusswaffe sichtbar im Hosenbund. Bei der anschließenden Überprüfung stellte sich die aufgefundene Waffe jedoch als ungeladene Schreckschusspistole heraus.

Kein Waffenschein

Zum Führen einer solchen Waffe ist grundsätzlich ein kleiner Waffenschein notwendig. Diesen konnte der Festgenommene jedoch nicht vorweisen. Durch die polizeilichen Ermittlungen konnte ausgeschlossen werden, dass ein gewaltsames Vorgehen gegen städtische Bedienstete die Intention seiner Anwesenheit war. Die Schreckschusswaffe wurde sichergestellt und der Beschuldigte nach Beendigung der polizeilichen Sachbearbeitung wieder auf freien Fuß gesetzt.

Erneuter Polizeieinsatz

Am gleichen Tag, gegen 17.00 Uhr, ging eine erneute Meldung bei der Polizei ein, dass sich besagte Person wieder in den Räumlichkeiten der Agentur für Arbeit aufhalten würde. Ein erneuter Polizeieinsatz war die Folge. Nach Überprüfung konnte ermittelt werden, dass der Heranwachsende noch Unterlagen für eine Probearbeit abholen musste.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Schweinfurt.

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