Der Coronavirus hat auch den Aktienmarkt infiziert. Foto: Pascal Höfig
Der Coronavirus hat auch den Aktienmarkt infiziert. Foto: Pascal Höfig

Coronavirus verbreitet Panik am Aktienmarkt

19. Februar 2020: Der DAX erreicht einen Punktestand von über 13.700. Ende Februar folgt die erste leichte Abwärtsbewegung. Man rutscht zuerst unter die 13.000 Punkte-Grenze, Anfang März dann unter die 12.000 Punkte-Linie. Am 12. März liegt man noch bei knapp über 9.000 Punkten – am 18. März fällt man unter 8.500. Vom Rekord zum Absturz – der Coronavirus hat auch den Aktienmarkt, besonders den deutschen Aktienindex, infiziert.

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Aber nicht nur der deutsche Aktienmarkt muss mit horrenden Verlusten kämpfen. Der ATX, der österreichische Aktienindex, ist von 3.040 Punkten (24. Februar 2020) auf unter 1.630 (18. März 2020) gerutscht. Seit dem 19. März gibt es leichte Erholungstendenzen – man bewegt sich zumindest wieder in Richtung der 2.000 Punkte-Grenze.

Italien und USA: Rekordverluste

Besonders stark hat es natürlich die Italiener getroffen. Lag man gegen Ende des Jahres 2019 noch bei über 7.000 Punkten, so folgte Mitte März der Absturz auf unter 5.000. Vor allem steht die Wirtschaft in Italien still – und in absehbarer Zukunft wird hier keine Besserung erwartet. Tag für Tag steigt die Zahl der Corona-Todesopfer. Noch gibt es keine Anzeichen dafür, dass sich Italien auf dem Weg in die Normalität befindet. Auch in den USA sind horrende Verluste entstanden. Konnte der Dow Jones im vergangenen Jahr von 26.000 Punkten auf fast 30.000 klettern, so folgte im März die Abwärtsfahrt auf unter 20.000. Dem NASDAQ ist es ähnlich ergangen: Lag man Anfang 2019 noch bei 8.000 Punkten, so kratzte man Anfang 2020 bereits an der 10.000-Grenze. Nun befindet sich der NASDAQ bei unter 7.000 Punkten.

Finger weg oder investieren?

Nun stellt sich die berechtigte Frage, ob man in naher Zukunft besser die Finger von den Aktien lassen sollte oder gerade jetzt der Zeitpunkt ist, um richtig stark zu investieren. Denn viele Aktientitel sind heute so günstig wie schon lange nicht mehr zu bekommen. Die Facebook-Aktie ist von über 200 Euro auf unter 140 Euro abgerutscht. Die Amazon-Aktie war noch Mitte Februar bei über 2.000 Euro und liegt heute bei 1.750 Euro. Ähnlich erging es Alphabet: von 1.400 Euro auf unter 980 Euro. Natürlich gibt es keine Garantie, dass es nicht noch weiter bergab gehen kann. Wer meint, die Bodenbildung sei erreicht, sollte durchaus das Risiko eingehen und investieren. Schlussendlich kann man, sofern sich der Markt in die entsprechende Richtung bewegt, ordentliche Gewinne einfahren.

Auch Bitcoin so günstig wie schon lange nicht mehr

So auch, wenn man sich mit dem Kryptomarkt befasst. Denn nicht nur der Aktienmarkt musste herbe Verluste einstecken – auch der Bitcoin hat sich vom Coronavirus anstecken lassen. Anfang März lag der Bitcoin noch bei 8.000 US Dollar – am 13. März rutschte die Kryptowährung auf unter 4.800 US Dollar ab. Doch keine Krisenwährung? Fakt ist: Der Crash ging auch am Bitcoin nicht vorüber, doch das heißt nicht, dass es sich hier um keine Krisenwährung handelt. Denn die Krise beginnt erst jetzt. Wer glaubt, dass der Preis des Bitcoin steigen wird, sollte einen Exchanges Vergleich anstellen, um sodann die für sich beste Plattform zu finden, um in den Kryptomarkt investieren zu können. Warum ein Vergleich der unterschiedlichen Börsen empfehlenswert ist? Nur so bekommt man die Übersicht, welche Leistungen angeboten beziehunsweise welches Gebührenmodell zur Anwendung gelangt.

Prognosen sind vielversprechend

Besonders mit Blick auf das im Mai bevorstehende Bitcoin Halving. Doch es ist Vorsicht geboten. Bis zum Bitcoin Halving kann es, und hier sind sich einige Experten fast schon sicher, ordentlich nach unten gehen. Investiert man in den Bitcoin, so sollte man immer nur frei verfügbares Kapital aufs Spiel setzen. Denn hohe Verluste sind, obwohl es vielversprechende Prognosen gibt, einfach immer möglich. Es gibt keine Garantie, dass der Bitcoin demnächst wieder über die 10.000 US Dollar-Grenze springt – oder womöglich noch höher. So auch, wenn man in Aktien investiert. Natürlich sind die momentanen Aktienpreise einladend, doch man darf nicht vergessen, dass bislang nicht klar ist, ob es nicht doch noch eine Abwärtsbewegung gibt, die neuerlich für ein starkes Minus sorgen kann.

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