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Bei der Peer-to-Peer (P2P) Kreditvergabe werden Personen, die einen Kredit benötigen, mit Personen zusammengeführt, die bereit sind, Geld zu verleihen. Foto: Pascal Höfig
Bei der Peer-to-Peer (P2P) Kreditvergabe werden Personen, die einen Kredit benötigen, mit Personen zusammengeführt, die bereit sind, Geld zu verleihen. Foto: Pascal Höfig

Kryptowährung: Das muss man wissen

Will man sein Erspartes in den Kryptomarkt pumpen, so gibt es ein paar Möglichkeiten, welche sehr wohl interessant wie vielversprechend sein können. Man kann beispielsweise mit Differenzkontrakten (CFDs) handeln, einen Kredit in Form einer Kryptowährung bereitstellen oder auch direkt in eine digitale Währung investieren und hoffen, dass in absehbarer Zeit das gewünschte Preisniveau erreicht wird. Hinweis: Der Kryptomarkt ist sehr volatil – hohe Gewinne sind möglich, jedoch besteht auch eine nicht zu unterschätzende Gefahr, dass es zu Verlusten kommt. Aus diesem Grund sollte immer nur frei verfügbares Kapital investiert werden.

Mit der Marktentwicklung spekulieren

Will man keine Coins einer Kryptowährung kaufen, aber von der Kursentwicklung profitieren, so sollte man sich mit dem CFD Handel befassen. In diesem Fall ist ein Konto bei einem Broker zu eröffnen, der Hebelzertifikat auf Kryptowährungen zur Verfügung stellt. Tipp: Über eToro kann man mit Bitcoin, Ripple, Ether, Litecoin, Cardano, IOTA sowie Binance Coin handeln – des Weiteren handelt es sich bei eToro um einen vertrauenswürdigen wie namhaften Anbieter.

Entwicklung richtig einschätzen

Wer CFDs auf digitale Währungen handelt, der erzielt nur einen Gewinn, wenn der Markt richtig eingeschätzt wird. Das heißt, es spielt de facto keine Rolle, ob der Kurs einer bestimmten Währung nach oben oder nach unten geht – man muss nur die Entwicklung richtig eingeschätzt haben. Da man CFDs mit Hebel handeln kann, setzt man hier ein ausgesprochen hohes Volumen in Bewegung, sodass man bei richtiger Markteinschätzung hohe Gewinne erzielt.

Stop Loss

Aber entwickelt sich der Markt nicht wie gewünscht, so sind hohe Verluste vorprogrammiert. Aus diesem Grund ist es wichtig, mit Stop Loss wie Take Profit zu arbeiten. Dabei handelt es sich um risikoreduzierende Instrumente, welche böse Überraschungen – also horrende Verluste, wenn es zu keinem Kursbeben kommt – verhindern. Denn bei Take Profit wird die Position automatisch geschlossen, wenn der Trader einen bestimmten Gewinn erzielt hat. Bei Stop Loss kommt es zur automatischen Schließung, wenn eine bestimmte Verlustgrenze durchbrochen wurde.

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Auf der Suche nach dem richtigen Moment

Ist man hingegen der Meinung, dass der Preis des Bitcoin (oder einer anderen digitalen Währung) demnächst in die Höhe schießen wird, so kann man Coins kaufen, im digitalen Portemonnaie aufheben und zu jenem Zeitpunkt verkaufen, zu dem das gewünschte Preisniveau erreicht worden ist. Bitcoin und Co. kann man über bestimmte Kryptobörsen kaufen – um die attraktivste Börse im Bereich Preis-Leistung zu finden, ist es ratsam, einen Bitcoin Börsen Vergleich durchzuführen. Wichtig ist, dass man sich vor dem Erwerb der Coins die Frage beantwortet, welcher Betrag für einen selbst der „richtige Preis“ für den Verkauf darstellt.

Kryptowährung Bitcoin

Ein gutes Beispiel mag hier das Jahr 2017 sein: Damals kletterte der Preis des Bitcoin von rund 1.000 US Dollar (Anfang 2017) auf knapp 20.000 US Dollar (kurz vor Weihnachten desselben Jahres). Hat man bei 10.000 US Dollar verkauft, so konnte man einen ordentlichen Gewinn erzielen, doch dieser wäre mit etwas Geduld höher ausgefallen. Hat man darauf spekuliert, dass der Bitcoin die 20.000 US Dollar-Hürde überspringt, so musste man später schmerzhafte Verluste einfahren: Zu Beginn ging es auf 10.000 US Dollar – Ende 2018 bewegte sich der Bitcoin bei 3.000 US Dollar.

Als Kreditgeber Geld verdienen

Heutzutage besteht auch die Möglichkeit, dass man seine digitalen Coins als Kredit bereitstellt – diese Variante wird als Lending bezeichnet. Dabei wird das Prinzip des Peer to Peer-Kredits verfolgt. Das bedeutet, dass der private Kreditnehmer Geld von einem privaten Geldgeber erhält. Die Abwicklung erfolgt über eine die erforderliche Sicherheit zur Verfügung stellende Plattform. Das Lending ist vor allem für Selbständige interessant. Die Anforderungen, um einen Kredit zu bekommen, sind nämlich geringer als beim gewöhnlichen Bankkredit.

Risiko ist hoch

Arbeitet man mit Kryptowährung, so darf man nie das Risiko unterschätzen. Denn Tag für Tag kann es steil nach oben und dann wieder nach unten gehen – die Volatilität ist ausgesprochen hoch. Investiert beziehungsweise spekuliert man mit Kryptowährung, so sind starke Nerven erforderlich. Und frei verfügbares Kapital. Man sollte nie Geld in den Markt pumpen, das in absehbarer Zeit benötigt wird.

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