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Waldbrand. Symbolfoto: Pascal Höfig
Waldbrand. Symbolfoto: Pascal Höfig

Hohe Waldbrandgefahr: Vorsorgliche Luftbeobachtung angeordnet

Aufgrund der für Unterfranken vorhergesagten Wetterentwicklung in den Osterferien (Temperaturen über 20 Grad, Sonnenschein und vor allem maßgebend für die Waldbrandgefahr: keinerlei Regen) und der damit einhergehenden erwarteten hohen Waldbrandgefahr ordnet die Regierung von Unterfranken hiermit im Einvernehmen mit dem regionalen Beauftragten der Bayerischen Forstverwaltung für die Waldbrandbekämpfung in Unterfranken von Karfreitag, 10.04.2020 bis einschließlich Ostermontag,13.04.2020, sowie bereits für das folgende Wochenende von 18. bis 19. April 2020 die Luftbeobachtung als Maßnahme der vorbeugenden Waldbrandbekämpfung für den gesamten Regierungsbezirk Unterfranken an.

Äußerste Vorsicht in Waldgebieten

Aufgrund des schönen Wetters ist trotz der bestehenden Ausgangsbeschränkungen mit einer erhöhten Zahl von Ausflüglern in Wald und Flur zu rechnen. Dadurch ist für den gesamten Zeitraum der Anordnung die Schadenseintrittswahrscheinlichkeit deutlich erhöht. Die Bevölkerung wird dringend gebeten, in Waldgebieten äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen.

Luftbeobachtung in den Nachmittagsstunden

Die vorbeugende Luftbeobachtung findet in den Nachmittagsstunden zu den höchsten Gefährdungszeiten statt. Die Befliegung mittels ausgebildeter Luftbeobachter erfolgt in Unterfranken auf zwei Routen. Die Beobachtungsflugzeuge starten bei der sogenannten Westroute von den Flugplätzen Mainbullau und Hettstadt aus. Bei der sogenannten Ostroute werden die Flugplätze Schweinfurt-Süd und Haßfurt genutzt. Im Rahmen der Luftbeobachtung achten die Luftbeobachter auch auf Auffälligkeiten in Sachen Borkenkäferbefall. Die Verkehrsbeobachtung bildet einen zweiten Einsatzschwerpunkt für alle Luftbeobachter.

Die Regierung von Unterfranken trägt die tatsächlichen Einsatzkosten für Einsätze der Luftbeobachtung im Katastrophenschutz aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds; die Luftrettungsstaffel Bayern stellt die ehrenamtlichen Piloten.

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Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung der Regierung von Unterfranken.
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