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Mund-Nasen-Schutz aus Stoff. Symbolfoto: Darja Schano
Mund-Nasen-Schutz aus Stoff. Symbolfoto: Darja Schano

Nähinitiative „Tröpfchenverberger – nähen & schützen“ hilft

Durch die Vorschrift der Bayerischen Staatsregierung, in Zukunft beim Einkaufen und in Bussen zum Schutz vor dem Corona-Virus Mundschutz zu tragen, ist der Bedarf danach sehr groß. Doch wie kann er gedeckt werden? Um Helfern und Risikogruppen innerhalb sozialer Einrichtungen, von sozialen Hilfsdiensten und Ehrenamtlichen, Kunden von Sozialkaufhäusern sowie den Aktiven in den organisierten Nachbarschaftshilfen die Möglichkeit zu geben, sich mit einem alltäglichen Mundschutz zu versehen, hat die Freiwilligenagentur GemeinSinn aus Schweinfurt eine Nähinitiative gegründet.

Material spenden

Ehrenamtliche helfen mit, dass diese Personengruppen sich und ihr Gegenüber künftig durch Tragen einer Community-Maske besser schützen können. Die Freiwilligenagentur GemeinSinn koordiniert die Initiative zentral für den kompletten Landkreis. Die Freiwilligenagentur ruft deshalb dazu auf, Material für die Schutzmasken zu spenden

Es wird folgendes Grundmaterial benötigt:

  • Stoff, nur reine Baumwollstoffe mind. 60 Grad waschbar (z.B. auch saubere Bettwäsche, Tischdecken)
  • Nähgarn
  • beschichteter Draht oder Alu Draht mit 1-2 mm Stärke

Die Spenden können beim BRK Kreisverband bitte wie folgt abgegeben werden:

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  • Rot Kreuz Laden, Gabelsberger Str. 2, Mo-Fr 9-12 Uhr (bitte an Türe klopfen) und
  • im Rot Kreuz Haus, Gorch-Fock-Str., Servicestelle, Mo-Do 8-16 u. Fr 9-12 Uhr (nicht in Kleidercontainer).

Näherinnen bitte melden

NäherInnen, die freiwillig Masken nach einer festen Vorlage fertigstellen möchten und können, können sich an die Freiwilligenagentur GemeinSinn wenden. Am besten direkt unter www.freiwilligenagentur-gemeinsinn.de/corona-hilfe/, den Button „Ich biete Hilfe“ anklicken und „Mundschutz nähen“ angeben. Alternativ können sich Helferinnen telefonisch unter 09721/94904-27 oder per E-Mail info@freiwilligenagentur-gemeinsinn.de melden. Die Freiwilligenagentur GemeinSinn beliefert die ehrenamtlichen NäherInnen dann mit Stoff, einem Näh-Starter-Set und sie erhalten eine Nähanleitung.

Die fertigen Masken holen ehrenamtliche HelferInnen ab, um diese dann an die gemeldeten Einrichtungen je nach Bedarfsangabe zu verteilen.

Soziale Einrichtungen sollen Bedarf anmelden

Wenn eine der sozialen Einrichtungen Mundschutz benötigt, muss dies ebenfalls unter www.freiwilligenagentur-gemeinsinn.de/corona-hilfe/ gemeldet werden. Beim Feld „Wir suchen Hilfe – Institution“ muss angegeben werden „Mundschutz nähen“ und der Bedarf inkl. Mengenangabe beschrieben werden. Je nachdem, wie viel Material die Nähinitiative erhält und wie viele NäherInnen mitwirken, so viele Masken können für soziale Zweck eingesetzt werden.

Keine Abgabe an Privatpersonen

Die Abgabe erfolgt nicht an Privatpersonen. Menschen, die zu einer Risikogruppe zählen und Bedarf an einer Maske haben, können sich an die örtlichen Nachbarschaftshilfen wenden. Eine Übersicht, welche organisierten Nachbarschaftshilfen es im Landkreis Schweinfurt gibt, ist online zu finden. Die Nachbarschaftshilfen erhalten je nach Bedarf den Mundschutz – via ehrenamtlicher Lieferung – vom zentralen Koordinierungszentrum der Freiwilligenagentur und können die Masken dann an Bedürftige vor Ort weiterverteilen.

Ehrenamtliches Engagement

Unterstützt wird die Koordination von einem Logistiker, der bereits beim Aufbau der Initiative ehrenamtlich mitgewirkt hat und dem besonderen Dank gilt. Von der ersten gefertigten Alltagsmaske an mit dabei sind eine Ehrenamtliche, die die Starter-Sets besorgt und packt, sowie ein freiwilliges Team von NäherInnen der Passionsspiele Sömmersdorf e.V.. Sie habe bereits in kürzester Zeit viele Masken fachgerecht hergestellt.

Die Nähintiative „Tröpfchenverberger – nähen & schützen“ basiert auf ehrenamtlichem Engagement, welches durch die zentrale Fachstelle im Landkreis Schweinfurt betreut wird und unterstreicht das Motto der Freiwilligenagentur GemeinSinn „zusammen geht’s!“. Das zeigt sich besonders auch in dieser Krisenzeit. Dafür bedankt sich die Agentur bei allen, die sich einbringen und sich solidarisch zeigen.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Freiwilligenagentur GemeinSinn.

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