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Anruf. Symbolfoto: Pascal Höfig
Anruf. Symbolfoto: Pascal Höfig

Neue Betrugsmasche beim Onlinebanking

Die aktuell ernste Lage und die Unsicherheit der Bürger im Allgemeinen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie nutzen vermehrt Kriminelle für ihre Betrügereien.

Im konkreten Fall erhielt ein Kontoinhaber in der Region Mellrichstadt eine E-Mail, welche augenscheinlich von der Sparkasse stammte. In dieser wurde er darauf hingewiesen, dass aufgrund der Covid19-Pandemie sein „normales“ Onlinebanking nicht mehr möglich sei und es auf ein neues Verfahren umgestellt werden müsse. Kurze Zeit später meldete sich auch ein angeblicher Sparkassenberater telefonisch bei ihm und forderte ihn auf, über seinen TAN-Generator einen Code einzugeben, um eine neue TAN zu erhalten. Diese gab der Geschädigte anschließend an den Anrufer weiter.

Beuteschaden im vierstelligen Bereich

Später stellte der 55-Jährige dann fest, dass auf seinem Konto drei Abbuchungen in Auftrag gegeben wurden, welche nicht durch ihn autorisiert worden waren. Die Betrüger hatten sein Konto bis auf sein mögliches Limit überzogen. Der Beuteschaden liegt im unteren vierstelligen Bereich.

Hinweise beachten

Die Polizeiinspektion Mellrichstadt weist nochmals auf Folgendes hin:

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  • Grundsätzlich auf persönliche Daten im Internet achten.
  • Keine Informationen zu finanziellen Verhältnissen oder sonstige sensible Daten preisgeben.
  • Telefonhörer auflegen, sobald der Gesprächspartner solche Daten fordert.
  • Nicht unter Druck setzen lassen.
Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung der Polizeiinspektion Mellrichstadt.
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