Weitzel und Hoffritz am Schweinfurter Marktplatz. Foto: Dirk Flieger
Weitzel und Hoffritz am Schweinfurter Marktplatz. Foto: Dirk Flieger

Zwei alteingesessene Geschäfte in Schweinfurt schließen

Am Schweinfurter Markt werden bald keine Messer und Scheren mehr geschliffen und auch Glas- und Porzellanwaren wird es nicht mehr geben, denn zum Ende des Monats schließen die Traditionsläden Weitzel und Hoffritz für immer ihre Türen. Derzeit läuft ein Räumungsverkauf.

Zwei Jahre kein Nachfolger

Laut Berichten der Main-Post haben die Geschäftsinhaber Gisela und Andreas Bieringer zwei Jahre vergeblich nach einem Nachfolger für ihre Läden gesucht und sich somit entschlossen, nach fast 40 Jahren im Einzelhandel das Glas-, Porzellan- und Keramikhaus Weitzel und das Stahlwarengeschäft Messer Hoffritz zu schließen.

Seit 1866 in Familienbesitz

Messer Hoffritz wurde bereits im Jahr 1866 gegründet und ist seitdem in Familienbesitz. Der Porzellanfachhandel Weitzel hat 1880 in Schweinfurt seine Türen geöffnet. 1981 seien laut Berichten der Main-Post schließlich Andreas und Gisela Bieringer (geborene Hoffritz) in die Firma Messer Hoffritz eingestiegen. Fünf Jahre später wurde schließlich das benachbarte Geschäft Weitzel übernommen und umgebaut. Seitdem gibt es die räumliche Verbindung der beiden Läden. Laut Main-Post habe es früher insgesamt fünf Haushaltswaren-Porzellan-Fachgeschäfte in Schweinfurt gegeben, heute sind die beiden Läden Hoffritz und Weitzel die einzigen, die nun auch bald verschwinden werden.

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