Eingang zu den Ledward Barracks. Foto: Dirk Flieger
Eingang zu den Ledward Barracks. Foto: Dirk Flieger

LGS 2026 in Schweinfurt: Neuer Finanzierungsplan notwendig

Wie steht es um die Landesgartenschau 2026? Trotz Gegenwind und Diskussionen steht fest, dass Schweinfurt den landplanerischen Wettbewerb ausrichten wird. Durch die Corona-Pandemie ändert sich die Lage aber nun hinsichtlich der Finanzierung: Wie der BR berichtet, ist jetzt aufgrund des Rückgangs der Gewerbesteuer ein neuer Finanzierungsplan notwendig.

30 Mio. Euro weniger Einnahmen

Auch der Schweinfurter Haushalt spürt die Auswirkungen der Corona-Krise: Die Einnahmen durch die Gewerbesteuer sind zurückgegangen – laut Berichten der Main-Post sind 30 Millionen Euro weniger zu erwarten als geplant, Großprojekte müssen aber dennoch finanziert werden. So auch die geplante Landesgartenschau: Für die Ausrichtung wurde in der letzten Stadtratssitzung beschlossen, dass dieses Jahr rund 400.000 € zur Verfügung gestellt werden sollen, so der BR. Insgesamt belaufen sich die Gesamtkosten für das Projekt auf 24 Millionen Euro, welche zum Teil durch die Eintrittsgelder ausgeglichen werden sollen, heißt es weiter.

Diskussionen um LGS

Entstehen soll die Landesgartenschau auf dem Gelände der Ledward Barracks. Das stößt nicht nur auf Begeisterung: Im letzten Jahr gab es zwei Bürgerentscheide, die beide das notwendige Quorum nicht erreichten. Zur Diskussion stand neben der Entstehung eines Bürgerparks auf dem Gelände auch die Errichtung eines Stadtwaldes. Vor allem die vergangenen Landesgartenschauen in Würzburg 2018 und in Bamberg 2012 dienten als Negativbeispiel für den enormen Kostenaufwand, der schließlich nicht gedeckt werden konnte.

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