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Wohnungstüre. Symbolfoto: Pascal Höfig
Wohnungstüre. Symbolfoto: Pascal Höfig

Falsche Telekom-Mitarbeiter bestehlen Seniorin: Kripo bittet um Zeugenhinweise

Trickdiebe haben sich in Schweinfurt am Dienstagabend als Mitarbeiter der Telekom ausgegeben und auf diese Weise Zugang zur Wohnung einer Seniorin verschafft. Die Täter erbeuteten Schmuck und Bargeld. Ihnen gelang es, unerkannt zu entkommen. Inzwischen ermittelt die Kriminalpolizei Schweinfurt in dem Fall. Zeugen werden dringend gebeten, sich zu melden.

Bargeld und Schmuck entwendet

Der Diebstahl hatte sich am Dienstagabend, gegen 17.00 Uhr, in einem Mehrfamilienhaus in der Gabelsbergerstraße ereignet. Ein Mann gab sich als Telekom-Mitarbeiter aus und gelangte unter dem Vorwand, Arbeiten an ihrem Fernsehgerät durchführen zu müssen, in die Wohnung der älteren Dame. Während sie in der Folge abgelenkt war, verschaffte sich offenbar eine weitere Person Zugang zur Wohnung, um Bargeld und hochwertigen Schmuck zu entwenden. Die Täter machten sich anschließend in unbekannte Richtung aus dem Staub.

Zeugen gesucht

Nur von einem Täter liegt eine Personenbeschreibung vor:

  • Männlich
  • Ca. 180 cm groß
  • Kräftige Figur
  • Hochdeutsche Aussprache
  • trug berufstypische Kleidung in Form einer hellgrauen Jacke mit Aufschrift „Telekom“ in Magenta auf der linken Brust

Um weitere Erkenntnisse zu den Tätern zu erlangen, erhofft sich die Kriminalpolizei Schweinfurt nun auch Hinweise aus der Bevölkerung. Wer im Laufe des Dienstags auf verdächtige Personen aufmerksam geworden ist, die als Täter in Frage kommen könnten, wird dringend gebeten, sich unter Tel. 09721/202-1731 zu melden.

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Das Polizeipräsidium Unterfranken rät:

Lassen Sie niemals Fremde in Ihre Wohnung! Trickdiebe sind erfinderisch und schauspielerisch begabt: Sie täuschen eine Notlage vor oder geben sich wie im vorliegenden Fall als Handwerker oder Amtsperson aus, um in die Wohnungen ihrer Opfer zu gelangen. Getäuscht und anschließend bestohlen werden häufig ältere Menschen. Informieren Sie daher auch Ihre Angehörigen. Haben Sie keine Scheu, im Zweifelsfall die Polizei zu rufen!

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.
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