Oberbürgermeister Sebastian Remelé (rechts) bei der Grundsteinlegung für den Quartierseingang vom neuen Stadtteil Bellevue. Foto: SWG
Oberbürgermeister Sebastian Remelé (rechts) bei der Grundsteinlegung für den Quartierseingang vom neuen Stadtteil Bellevue. Foto: SWG

Grundsteinlegung für Quartierseingang Bellevue

Am Donnerstag, den 09. Juli 2020, fand wie geplant – jedoch im kleinen Kreise – die Grundsteinlegung des ersten Bauabschnittes im neuen Stadtteil Bellevue statt. Als Vertreter der Stadt Schweinfurt war Oberbürgermeister Sebastian Remelé anwesend. Die Stadt- und Wohnbau GmbH (SWG) lässt auf dem Areal der ehemaligen Wohnsiedlung Askren Manor in den nächsten vier Jahren 121 Wohnungen sowie eine Gewerbeeinheit entstehen, bei denen der Aspekt der Nachhaltigkeit im Vordergrund stehen soll. Im Zuge des Architekturwettbewerbs „Konversion Askren Manor – Wohnen am Quartierseingang“ im Jahr 2017 erhielt das Architekturbüro „HPA+ Architektur“ aus Köln den Zuschlag. Alle Gebäude werden in Klinkerriemchenoptik gehalten, einer Fassadenverarbeitung aus dünnen Ziegelsteinen.

Stadtteil Bellevue. Foto: Dirk Flieger

Stadtteil Bellevue. Foto: Dirk Flieger

31 neue Wohnungen mit Barrierefreiheit

Den Anfang macht die Wilhelm-Kohlhoff-Straße 1-5, welche bereits im Sommer 2021 fertiggestellt sein wird. Hier baut die SWG 31 öffentlich geförderte Mietwohnungen mit einer Mietpreis- und Belegungsbindung von 40 Jahren. Die hierbei entstehende Wohnfläche von über 2.000 m² teilt sich auf in eine 1- Zimmer, je zwölf 2- und 3- Zimmerwohnungen, vier 4- Zimmer und zwei 5- Zimmerwohnungen. Die Wohnungsgrößen variieren dabei von 35 m² bis 105 m². Alle Zugänge und Wohnungen sind barrierefrei, ein Aufzug stellt zudem die Erreichbarkeit der Wohnungen sicher. Die Badezimmer sind entweder mit bodengleichen Duschen oder mit Badewannen ausgestattet, sehr zur Freude von Familien mit Kindern. Darüber hinaus besitzt jede Wohneinheit einen Balkon beziehungsweise einen Mietergarten. Auch für die Zukunft ist das Haus dank elektronischer Schließanlagen und einem digitalen schwarzen Brett im Hauseingang gerüstet.

Einkommensorientierter Mietzuschlag

Da es sich um öffentlich geförderten Wohnraum handelt, wird für die Anmietung ein Wohnberechtigungsschein der Stadt Schweinfurt benötigt. Die von der Regierung von Unterfranken festgelegte Miete beträgt 9,10 € /m²/ Monat. Von der Stadt Schweinfurt erhalten die Mieter einen einkommensorientierten Mietzuschuss, welcher beispielsweise bei einem Mieter mit der Einkommensstufe I bei 4,10 € /m²/ Monat liegen würde. Ein Mieter dieser Einkommensstufe muss daher 5,00 € /m²/ Monat an Miete selbst tragen.

Die Bauarbeiten im Stadtteil Bellevue in Schweinfurt laufen an. Foto: SWG

Die Bauarbeiten im Stadtteil Bellevue in Schweinfurt laufen an. Foto: SWG

Nachhaltiges Wohnungsbauprojekt

Aufgrund der Architektur, Bauweise und Grünflächengestaltung soll die Immobilie das Qualitätssiegel für einen nachhaltigen Wohnungsbau vom Verein zur Förderung der Nachhaltigkeit im Wohnungsbau erhalten. Hierbei müssen verschiedenste Kriterien erfüllt werden, die der Verein für die Vergabe dieses Siegels aufgestellt hat. Hierunter fallen unter anderem Aspekte des Umwelt- und Naturschutzes sowie Aspekte der Stadtentwicklung, aber auch soziale Aspekte. Die Vorgaben der aktuellen Energieeinsparungsverordnung gelten für sämtliche Objekte der SWG in Bellevue: Die geplante Bauweise unterschreitet die gesetzlichen Vorgaben sogar um 27 Prozent. Die Stadt- und Wohnbau GmbH investiert in diesen ersten Bauabschnitt ca. 8,5 Millionen Euro.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der SWG Stadt- und Wohnbau GmbH Schweinfurt.

- ANZEIGE -