Schilderwald in Schweinfurt. Foto: Pascal Höfig
Schilderwald in Schweinfurt. Der Albrecht-Dürer-Platz in Schweinfurt. Foto: Pascal Höfig

Wir erkunden Schweinfurt: Die Highlights der Stadtteile

Schweinfurts Stadtteile mal auf eine andere Art und Weise erkunden? Wir hatten da eine Idee: Kürzlich haben wir eine neue Instagram-Storyreihe gestartet, in der wir euch die Stadtteile „SW Entdecken“ der Stadt präsentieren. Durch eine Abstimmung können die Zuschauer wählen, welche Stadtteile wir Euch in Schweinfurt zeigen sollen. Die Highlights der vergangenen Storys haben wir hier aufgelistet und werden sie stets aktualisieren. Auch auf Instagram könnt ihr euch bei „schweinfurt.city“ in den Highlights unter „SW Entdecken“ alle Storys anschauen.

1. Oberndorf

Oberndorf ist der erste Stadtteil, der von unserer Redaktion erkundet wird. Der Stadtteil, der vor allem repräsentativ für die Großindustrie in Schweinfurt steht, hat demgegenüber auch allerlei schöne Ecken zu bieten. Zum Beispiel die evangelische Kreuzkirche in Oberndorf, die früher mal eine Wasserburg war. Aus diesem Grund stammen der Turm und Chor noch aus dem 13. Jahrhundert. Direkt daneben findet sich ein besonders schönes Bauwerk, das die Förderschule Pestalozzi-Schule und die Jugendbücherei in einem beherbergt.

Möchte man in Oberndorf die Natur genießen und sich die Beine vertreten, ist der Pfisterpark die richtige Anlaufstelle. Das Parkgelände dient nicht nur als grüne Lunge Oberndorfs, sondern ebenfalls als Veranstaltungsort der jährlich stattfindenden Mittelalter Ritterspiele. Ein anderes Kulturhighlight des Stadtteils ist das ehemalige Wohnhaus und Atelier des Künstlers Gustl Kirchner in der Steingasse: Wer der Geschichte auf die Spur gehen will, kann das Kirchner-Archiv mitsamt eigener Ausstellung besuchen. Um einen Tag in Oberndorf gebührend abzuschließen, muss von dort aus nur die Straßenseite gewechselt werden, um sich ein leckeres Eis bei „Ciao Ciao“ zu gönnen.

2. Innenstadt

Die Schweinfurter Innenstadt zeichnet sich noch heute durch einige vorkriegszeitliche Gebäude aus, da sie während der Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg zu 60 Prozent erhalten geblieben ist. Weitgehend unbeschädigt überstand somit beispielsweise das Alte Rathaus aus dem 16. Jahrhundert den Krieg. Das denkmalgeschützte Bauwerk steht am Hauptmarkt in der Innenstadt von Schweinfurt und ist als Glanzleistung der deutschen Renaissance das Wahrzeichen der Stadt. Es beherbergt unter anderem den Sitzungssaal des Stadtrates und den Trausaal des Standesamtes. Direkt nebenan befindet sich das Neue Rathaus.

Die Judengasse in Schweinfurt ist mit seinen Fassaden aus früherer Zeit ein gelungenes Beispiel wiedergewonnener Altstadtatmosphäre. Sie befindet sich hinter den beiden Rathausgebäuden. Foto: Jacob Grimm

Die Judengasse in Schweinfurt ist mit seinen Fassaden aus früherer Zeit ein gelungenes Beispiel wiedergewonnener Altstadtatmosphäre. Sie befindet sich hinter den beiden Rathausgebäuden. Foto: Jacob Grimm

Auf dem Markt vor dem Rathaus befindet sich eine Statue mit Brunnenanlage von Friedrich Rückert: Der frühere Übersetzer und Gelehrte verbrachte seine Jugend in Schweinfurt und ist einer der bekanntesten Söhne der Stadt. Neben dem Markt bietet der Georg-Wichtermann-Platz einen Treffpunkt für die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt. Er ist benannt nach dem ehemaligen Oberbürgermeister, der sich nach dem Krieg stark für den Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg einsetzte. Der Platz befindet sich auf der Achse, die die Keßlergasse zwischen Markt und Roßmarkt bildet.

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