Ein "Grusel-Goofy" kontaktiert Kinder über die sozialen Netzwerke. Foto: Jessica Hänse
Ein "Grusel-Goofy" kontaktiert Kinder über die sozialen Netzwerke. Foto: Jessica Hänse

Polizei warnt vor Falschmeldungen um gefährliche „Goofy-Challenge“

Im Internet kursieren immer wieder gefährliche Challenges, Opfer sind nicht selten Kinder. Auch die Polizei Unterfranken warnt vor einer Falschmeldung, die derzeit im Umlauf ist: Im Raum Aschaffenburg soll die Nachricht kursieren, dass im Rahmen der „Goofy-Challenge“ fünf Selbstmorde von Kindern Zustande gekommen sein, so ein Tweet der Polizei.

Falschmeldung im Umlauf

Mit einem Goofy-Cosplay als Profilbild und dem Psyeudonym „Jonathan Galindo sollen Kinder bei der „Goofy-Challenge“ in verschiedenen sozialen Netzwerken wie Whatsapp, TikTok oder Instagram kontaktiert und zu verschiedenen Aufgaben aufgerufen werden. Sollten diese nicht erfüllt werden, wird mit enormen Konsequenzen bis hin zum Tod gedroht. Im Raum Aschaffenburg geht daher das Gerücht um, dass es aus diesem Grund bereits zu Selbstmorden gekommen sein soll.

Hierbei handeln es sich um Fake-News, wie die Polizei Unterfranken bekannt gibt. Sie warnt eindrücklich davor, die Postings panisch zu teilen, um den Verfassern keine Plattform zu geben, heißt es.

So auch der Rat des Bayerischen Landeskriminalamtes: Panikmache und unreflektiertes Teilen in den sozialen Netzwerken würden nur dazu führen, Challenges zum Hype werden zu lassen, so ein Posting des LKA. „Ruhe bewahren, Informationen einholen und dann handeln!“, so der Rat.

Medienkonsum beobachten

Außerdem empfiehlt das LKA, dass Eltern den Medienkonsum und das Verhalten ihrer Kinder beobachten bei Veränderungen hellhörig sein sollen, heißt es. „Je nach Alter des Kindes können Themen auch offen angesprochen werden. Denn wenn sie in den Medien oder auf den gängigen sozialen Netzwerken präsent sind, haben die Kinder schon oft vor den Eltern Kenntnis davon.“, so das LKA. Bei Auffälligkeiten gibt es Hilfe bei der Nummer gegen Kummer, die sowohl ein Kinder- und Jugendtelefon (116 111) als auch ein Elterntelefon (0800 111 0550) betreibt.

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