Symbolfoto: Pascal Höfig
Symbolfoto: Pascal Höfig

Vermeintliche Handgranate: Räumung der Polizeiinspektion Gerolzhofen

Nachdem ein Mann am Freitagmittag bei der Dienststelle in Gerolzhofen eine zuvor aufgefundene Handgranate abgeben wollte, musste das Gebäude kurzfristig evakuiert werden. Spezialisten des Landeskriminalamtes begaben sich vor Ort, um den Gegenstand zu untersuchen. Es handelte sich glücklicherweise um eine Übungsgranate, von welcher zu keiner Zeit eine Gefahr ausgegangen ist.

Zustand der Handgranate zunächst unklar

Den Großeinsatz im Dienstgebäude der Polizeiinspektion Gerolzhofen löste ein Mann aus, der kurz zuvor in einem Altglascontainer eine vermeintliche Handgranate gefunden hatte. Der Finder brachte den mystischen Gegenstand zur Dienststelle in der Dreimühlenstraße und wollte diesen dort abgeben. Nach einer ersten Einschätzung vor Ort wurde – insbesondere aufgrund des unklaren Zustandes der Handgranate – das Gebäude geräumt sowie die davor verlaufende Straße weiträumig abgesperrt. Die Polizeiinspektion Gerolzhofen war in der Folge weiterhin sowohl telefonisch als auch persönlich eingeschränkt für die Bevölkerung erreichbar.

Attrappen zu Übungszwecken

Bei einer Überprüfung des oben genannten Altglascontainers im Bereich des Friedhofs konnten noch zwei weitere ähnliche Handgranaten ausfindig gemacht werden, woraufhin auch der dortige Bereich abgesperrt wurde. Die drei Handgranaten konnten letztendlich gegen 14:30 Uhr durch Spezialisten des Bayerischen Landeskriminalamtes in Augenschein genommen werden. Es handelte sich in allen Fällen um Übungsgranaten, die glücklicherweise zu keinem Zeitpunkt eine ernste Gefahr bedeuteten. Die Dienststelle konnte ihren Betrieb anschließend wieder uneingeschränkt fortführen. Für die Bürgerinnen und Bürger von Gerolzhofen bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung.

Das Polizeipräsidium Unterfranken weist beim Auffinden gefährlicher Gegenstände ausdrücklich auf folgende Punkte hin:

  • Verständigen Sie den Polizeinotruf 110 und belassen Sie den Gegenstand an Ort und Stelle!
  • Berühren oder bewegen Sie den Gegenstand nach Möglichkeit nicht!
  • Bringen Sie in keinem Fall aufgefundene Munition oder gefährliche Gegenstände zu einer Polizeidienststelle! Sie gefährden hierdurch sich selbst und Unbeteiligte

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken.

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