Autoreifen. Symbolfoto: Dominik Ziegler
Autoreifen. Symbolfoto: Dominik Ziegler

Sommer- und Winterreifen, oder doch Ganzjahresreifen?

Schon oft haben sich Besitzer eines Fahrzeugs die Frage gestellt, ob es sich lohnt, Ganzjahresreifen für den PKW anzuschaffen, besonders dann, wenn das Fahrzeug viel in der Stadt gefahren wird. Üblicherweise nutzt die Mehrheit der Autobesitzer zwei Sätze Reifen im Jahr: einmal die Sommerreifen und die Winterreifen. Je nach Jahreszeit werden dann Winter- oder Sommerreifen aufgezogen. Meist wird dies von Profis in einer Werkstatt durchgeführt. Erfahrene Autobesitzer, die über die richtige Ausrüstung verfügen, können diesen Vorgang allerdings auch selbst durchführen und damit Geld sparen.

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Doch unabhängig davon, ob der Reifenwechsel in einer Werkstatt geschieht oder nicht – ist dies wirklich nötig? Allein die Lagerung des zweiten Reifensatzes nimmt Platz in Anspruch. Einige Werkstätten verlangen dafür sogar eine Lagergebühr. Sofern man eine Garage besitzt, in der sich noch viel Platz bietet, können die Reifen auch hier gelagert werden. Wichtig ist, sicherzustellen, dass die Lagerung der Reifen besonders trocken ist und keiner stetigen Feuchtigkeit ausgesetzt wird.

Die Lagerung

Ob eine Lagerung der Sommer- und Winterreifen in einer Werkstatt oder bei jemanden zu Hause erfolgen soll, diese Frage stellt sich nicht, wenn eine Lagerung gar nicht erst nötig ist. Denn es ist auch möglich, die Reifen das ganze Jahr über am Fahrzeug zu lassen, bis diese an die Verschleißgrenze geraten und dann entsorgt werden können. Dafür gibt es die Ganzjahresreifen. In Regionen mit nicht sonderlich harten Wintern und nicht zu heißen Sommern können besagte Ganzjahresreifen problemlos verwendet werden. Sie bieten auch einen guten Grip bei Minusgraden und endlich ist man das lästige Reifenwechseln los. Natürlich sollte man allerdings berücksichtigen, dass solche Ganzjahresreifen schneller das Ende ihrer Lebensdauer erreichen, da sie das ganze Jahr über Kontakt zum Asphalt der Straße haben und nicht so wie die Sommerreifen oder Winterreifen sechs Monate des Jahres nur gelagert werden.

Stadt oder Land: Das gilt zu berücksichtigen

Zudem sollten man hier berücksichtigen, ob man in einer Stadt oder auf dem Land lebt. In Städten werden die Straßen bei Eis und Glätte schneller gestreut, während es auf dem Land Straßenabschnitte gibt, die viele Stunden des Tages über nicht mit Salz behandelt werden oder sogar gänzlich nicht gestreut wurden. Hier sollten die Reifen des Fahrzeugs also deutlich bessere Eigenschaften bezüglich des Grips mitbringen. Dasselbe gilt für Regenmassen. An Tagen, an denen es stundenlang regnet, bilden sich auf Landstraßen eher große Pfützen, die wiederum zu Aquaplaning führen können. In der Stadt hingegen wird meist für eine schnelle Entwässerung in Form von Entwässerungsrinnen gesorgt sein. Fährt man also auf Landstraßen mit hoher Geschwindigkeit (als Faustregel gilt hier: über 80 Kilometer pro Stunde) durch große Pfützen oder sogar leicht überflutete Straßenabschnitte, so tritt hier schnell die Gefahr des Aquaplanings auf, sofern die Reifen des Fahrzeugs dieser Aufgabe nicht gewappnet sind.

Der finanzielle Aspekt

Natürlich sollten man sich auch darüber im Klaren sein, dass der Erwerb von Ganzjahresreifen teurer ist, als wenn man einen Satz Sommerreifen oder Winterreifen kaufen würden. Dafür allerdings wird keine Gebühr für die Lagerung oder den Wechsel der Reifen fällig. Man muss sich auch nicht um einen Erwerb von neuen Felgen bemühen, wenn das ganze Jahr über dieselben Reifen am Fahrzeug montiert bleiben. Egal, ob man sich für Sommer- und Winterreifen oder Ganzjahresreifen entscheidet: Man sollte niemals an Qualität sparen. Man sollte nur einen Kauf von hochwertigen Reifen in Erwägung ziehen. Denn Sicherheit sollte immer Priorität haben. Ob Winter- und Sommerreifen oder Ganzjahresreifen, Autoteiledirekt.de hat eine große Auswahl an Reifen in bester Qualität im Sortiment.

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