Der Umbau für das Corona-Testzentrum läuft in Rekordzeit. Kristina Dietz, Stadt Schweinfurt
Der Umbau für das Corona-Testzentrum läuft in Rekordzeit. Kristina Dietz, Stadt Schweinfurt

Stadt und Landkreis erweitern Corona-Teststrecke zu Bayerischem Testzentrum

Um die weitere Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 bestmöglich zu verhindern, werden die Testkapazitäten in Bayern nochmals erweitert. Nach dem Ministerratsbeschluss vom 10. August erfolgte daher, am 20. August, die Beauftragung aller Kreisverwaltungsbehörden, in jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt ein „Bayerisches Testzentrum“ einzurichten und dessen Organisation und Betrieb sicherzustellen. Soweit bisher durch Landkreise und kreisfreie Städte gemeinsam Teststrecken betrieben wurden, können auch gemeinsame Testzentren betrieben werden.

Umbau in Rekordzeit

Stadt und Landkreis Schweinfurt lassen deshalb nunmehr mit großer Unterstützung des THW, der Feuerwehr Schweinfurt, der Stadt- und Wohnbau-GmbH (SWG), des Leopoldina Krankenhauses und des Gesundheitsamtes Schweinfurt in Rekordzeit die aktuelle Teststrecke zu einem gemeinsamen Bayerischen Testzentrum auf dem Gelände des alten Konversionsgeländes Ledward Barracks erweitern.

Der Umbau für das Corona-Testzentrum läuft in Rekordzeit. Kristina Dietz, Stadt Schweinfurt

Der Umbau für das Corona-Testzentrum läuft in Rekordzeit. Kristina Dietz, Stadt Schweinfurt

Bis zu 340 Tests pro Tag

Bis Ende August müssen umfangreiche Arbeiten, wie Wanddurchbrüche, Türeinbauten, etc. stattfinden, um aus der ehemaligen Teststrecke ein Testzentrum zu machen, dass das Dreifache an Kapazität bewerkstelligen kann. Denn nach Vorgabe des Staatsministeriums soll das Testzentrum zwei bis drei Promille der Einwohnerzahl von Stadt und Landkreis pro Tag testen können. So werden ab 1. September hier bis zu 340 Tests pro Tag abgenommen. Die bisherige Teststrecke nahm ca. 150 Tests pro Woche ab.

Das Testzentrum ist geöffnet von Montag bis Freitag, Tests sind nur nach vorheriger Terminvergabe möglich.

Erste Tests ab 1. September

Erste Tests finden ab Dienstag, den 1. September, statt. Getestet werden Kontaktpersonen 1. Grades auf Veranlassung des Gesundheitsamts, es werden Reihentestungen unter anderem für Personal von Schulen, Kindertagesstätten und Pflegeeinrichtungen durchgeführt und Reiserückkehrer getestet, unabhängig davon, ob sie aus Risikogebieten kommen oder nicht.

Daneben kann sich gemäß der „Bayerischen Teststrategie“ jede Einwohnerin und jeder Einwohner Bayerns anlasslos testen lassen. Auch symptomatische Personen können mit einer Überweisung ihres Hausarztes dort getestet werden. Da in dem Testzentrum nur der Abstrich erfolgen kann, nicht aber eine weitergehende Untersuchung, Krankschreibung etc. bleibt der Hausarzt die erste Anlaufstelle für Personen mit Symptomen.

Termine ab 31. August

Erste Termine können am Montag, den 31.08., von 11 bis 15 Uhr unter der Telefonnummer 09721/55-109 vereinbart werden. Ab. 01.09. sind Terminvereinbarungen möglich von Montag bis Donnerstag zwischen 9 und 15 Uhr sowie am Freitag von 9 bis 13 Uhr.

Kontaktpersonen 1. Grades werden gesondert vom Gesundheitsamt kontaktiert und bekommen einen Testtermin mitgeteilt.

Bundeswehr stellt Personal zur Verfügung

Das Personal für die Durchführung der Tests wird teilweise durch niedergelassene Ärzte gestellt. Darüber hinaus hat die Bundeswehr auf ein Amtshilfeersuchen des Landratsamts Schweinfurt ebenfalls zugesagt, Personal zur Verfügung zu stellen.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung des Landratsamt Schweinfurt.

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