Über den POP (Point of Presence) – das Herzstück des Glasfasernetzes – werden die Schulen mit Lichtgeschwindigkeit und redundant an den De-CIX Knoten in Frankfurt – dem größten Internetknoten der Welt – und den Nürnberger Internet Exchange (N-IX) angebunden. Foto: Stadtwerke Schweinfurt GmbH / Thomas Rathay
Über den POP (Point of Presence) – das Herzstück des Glasfasernetzes – werden die Schulen mit Lichtgeschwindigkeit und redundant an den De-CIX Knoten in Frankfurt – dem größten Internetknoten der Welt – und den Nürnberger Internet Exchange (N-IX) angebunden. Foto: Stadtwerke Schweinfurt GmbH / Thomas Rathay

Schweinfurter Schulen erhalten Glasfaseranschluss

Die Digitalisierung der Klassenzimmer schreitet immer weiter voran – nicht erst seit die Corona-Krise Schüler, Lehrer und Eltern zu „Homeschooling“ gezwungen hat, so lautet eine Pressemitteilung der Stadtwerke Schweinfurt. Mit Blick auf die zunehmende Bedeutung digitaler Anwendungen in der Schule, ist darüber hinaus die gigabitfähige Anbindung an das Internet ebenso unverzichtbar. Bis zum Jahresende 2020 wird die RegioNet nun mehr als zehn weitere Schulen in Schweinfurt an ihr Glasfasernetz anbinden. Damit wird ein Internetzugang mit einer Geschwindigkeit von bis zu 1.000 Mbit/s ermöglicht.

3.000 Meter Glasfaserkabel zu verlegen

Um die Erschließung der Schulen zu realisieren, baut die RegioNet ihr über 480 Kilometer langes GlasfaserAnbindungen, Anschlüsse, Technik, netz weiter aus. Zur Umsetzung der Maßnahme sind noch hunderte Meter Tiefbau erforderlich und fast 3.000 Meter Glasfaserkabel zu verlegen. Dazu kommen zahlreiche sogenannte „aktive“ Bauteile, wie z.B. Switche und Verteiler. Im Rahmen des Projektes stattet die RegioNet die Schulen mit zukunftsfähigen FTTH-Glasfaseranschlüssen (Fiber to the Home) aus. Bei herkömmlichen DSL (Digital Subscriber Line) legen Telefonsignale das letzte Stück – die sogenannte „Letzte Meile“ – ihres Weges zum Teilnehmeranschluss in den Gebäuden über eine Kupferleitung zurück. Dabei nimmt, im Gegensatz zur Glasfaser, die Datenübertragungsrate mit jedem Meter ab.

Inbetriebnahme bis Ende 2020

Die RegioNet verlegt mit FTTH das Glasfaser-Telekommunikationsnetz bis in die Gebäude hinein. Damit können Geschwindigkeiten von 1.000 Megabit (Mbit)/Sekunde „symmetrisch“ übertragen werden. Die Datenübertragungsgeschwindigkeit ist somit sowohl im Upload als auch im Download verfügbar, was mit herkömmlichen DSL-Anschlüssen nicht möglich ist. Die Umrüstungsmaßnahmen wurden bereits begonnen. Bis Ende 2020 sollen die Anschlüsse dann in Betrieb genommen sein.

„Wir danken für das erneute Vertrauen in unsere Expertise beim Glasfaserausbau und freuen uns, dass wir die Schulen in Schweinfurt beim Ausbau ihrer digitalen Leistungsfähigkeit unterstützen dürfen“, kommentiert Andreas Göb, Geschäftsfeldleiter RegioNet das Projekt.

Vorreiter im Schweinfurter Glasfaserausbau

Die RegioNet Schweinfurt GmbH versorgt als regionaler Telekommunikationsdienstleister sowohl Privat- als auch Gewerbekunden mit Kommunikationslösungen – angefangen vom superschnellen Internet über attraktive TV-Pakete bis zur individuellen Standort-Vernetzung. Das Unternehmen ist eine 100%ige Tochter der Stadtwerke Schweinfurt GmbH und Vorreiter im Schweinfurter Glasfaserausbau.

Artikel beruht auf einer Pressemitteilung der Stadtwerke Schweinfurt.

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